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Erfolgreicher Saisonauftakt mit neuen Partner

Mölln. Im Hinblick auf die neue Saison gilt der der Langstreckentest in Mölln für die Ruderinnen und Ruderer stets als erster Leistungsvergleich auf dem Wasser. Insgesamt 240 Einer und Zweier aus ganz Norddeutschland haben sich dem Wettkampf über die 6000m-Distanz auf dem Elbe-Lübeck-Kananl gestellt, darunter auch Robin Hamann vom Segeberger Ruderclub. Zusammen mit seinem neuen Partner Adrian Renken aus Hamburg (Bundessieger 2017 im Achter und Vierer) war dieses das erste gemeinsame Rennen und zugleich der erste Start in der neuen Altersklasse U19. Gleich zwölf Riemen-Zweier haben in dieser Altersklasse gemeldet - darunter auch die diesjährigen Bundessieger U17 im Zweier-ohne, die direkt vor der Renngemeinschaft Hamburg/Segeberg starteten. Renken/Hamannn zeigten aber von Beginn an eine engagierte Leistung und ließen den Kontakt zu den Favoriten nicht abreißen, am Ende benötigte die neue Formation gegenüber der schon sehr aufeinander eingespielten U17-Bundessieger-Crew lediglich 10 Sekunden länger für diese lange Distanz. Mit einer Endzeit von 23´04 Minuten freuten sich beide über Platz zwei im Gesamtklassement. Aufgrund dieses guten Ergebnisses wurde Robin Hamann jetzt als einziger Riemen-Ruderer Schleswig-Holsteins von der U19-Bundestrainerin zum Achter-Lehrgang am kommenden Wochenende nach Berlin eingeladen. Hier trifft der Segeberger mit seinem Hamburger Partner auf die derzeitig besten Sportler aus den neuen Bundesländern sowie Hamburg und Schleswig-Holstein in dieser Altersklasse.
Volker Tiedemann

Fünfter Rang für den Schleswig-Holsterin-Achter mit Robin Hamann

München/Bad Segeberg.  Auf der Olympia-Regattastrecke in München gelang Robin Hamann (16 / Segeberger Ruderclub) gleich zweimal der Einzug in den Endlauf um die Deutschen Jugendmeisterschaften im Rudern. 

Im Junioren-Achter U17 traf der Segeberger im Team Schleswig-Holstein gleich im Vorlauf auf die Favoriten aus Hamburg. Da nur der Vorlaufsieger sich direkt für den Endlauf qualifizierte, sollte der Weg ins Finale als Vorlaufzweiter über den Hoffnungslauf gelingen:  Sechs Achter trafen hier aufeinander und kämpften um die vier noch verbliebenden Startplätze. Der Schleswig-Holstein-Achter tat sich auf dem ersten Streckenabschnitt schwer, der vierte Platz nach 500m und nur Platz 5 an der 1000m-Marke ließen Zweifel an der Finalteilnahme aufkommen, bevor sich die Crew um Robin Hamann  mit der schnellsten Zeit auf dem letzten Streckendrittel noch auf Rang 2 nach vorn spurtete. Alle sechs Achter passierten innerhalb von nur 3 Sekunden die Ziellinie! Im Finale am Sonntag das gleiche Bild: Wieder verliert Schleswig-Holstein wichtige Meter in der Startphase. Dieses Mal war die Konkurrenz – jetzt mit den beiden Vorlaufsiegern aus Hamburg und Nie

dersachsen - zu stark, um noch entscheidend im Kampf um die Medaillen eingreifen und den Rückstand auf die beiden Vertreter aus Nordrhein-Westfalen wettmachen zu können. Drei Sekunden fehlten am Ende zur Bronze-Medaille. Der fünfte Platz ist für den Schleswig-Holstein-Achter, der mit Sportlern aus nicht weniger als 7 Vereinen im Lande besetzt war, dennoch ein toller Achtungserfolg. 

Im Junioren-Zweier U17 hatten sich Robin Hamann mit seinem Partner Nils Stutz (Kappeln) nach den bisherigen Saison-Vorleistungen berechtigte Medaillenchancen ausgerechnet. Im Vorlauf wurden sie jedoch von dem Duo aus München überrascht, sie ließen den Schleswig-Holsteinern auf ihrer Heimstrecke keine Chance und schickten die beiden als Vorlaufzweite in den Hoffnungslauf.  Hier gelang Hamann/Stutz ein Start-Ziel-Sieg und damit die sichere Endlauf-Qualifikation. Im Endlauf dann ein Start nach Maß: Zusammen mit den beiden Vorlaufsiegern aus Hamburg und München übernahmen diese drei Boote die Führungsarbeit. Erst ein folgenschwerer Steuerfehler in dieser schwierigen Bootsklasse ließen alle Träume platzen. Der Zweier kam der Bojenkette bedrohlich näher, das Riemenblatt touchierten beim Einsetzen ins Wasser mehrfach die Bojen, wodurch der Bootslauf empfindlich ins Stocken geriet. Die Vorlaufsieger konnten sich absetzen, während die Schleswig-Holsteiner nie wieder in die Ideallinie der Regattabahn zurückfanden. Der Rhythmus ging nun völlig verloren und entnervt mussten beide auch die übrigen Boote nach und nach passieren lassen. Mit dem sechsten Rang blieben Robin Hamann und Nils Stutz nach diesem unglücklichen Zickzackkurs damit leider weit hinter Ihren Möglichkeiten.  

Volker Tiedemann

 

Fotos:
- Nils Stutz und Robin Hamann (vorn) in der Startphase des Junioren-Zweiers U17
- Angespannte Gesichter im Schleswig-Hosltein-Achter vor dem Finale zum Junioren-Achter U17 - Robin Hamann (dritter von vorn)

 

Vorbericht zu den Deutschen Jugendmeisterschaften

Bad Segeberg. Noch einmal hat Landestrainer Björn Lötsch am letzten Wochenende seine Schützlinge zum gemeinsamen Training in Lübeck versammelt, denn schon am Donnerstag beginnen für die Ruderer in München die Deutschen Jugendmeisterschaften in den Altersklassen U17, U19 und U23. Für den Segeberger Ruderclub geht Robin Hamann (16) hier gleich in zwei Bootsklassen an den Start – im Junioren-Zweier U17 mit seinem Partner Nils Stutz aus Kappeln sowie mit der Landesauswahl Schleswig-Holsteins im Junioren-Achter U17. 

Nach dem fünften Platz im Doppelzweier U17 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Vorjahr haben Robin Hamann und Nils Stutz in dieser Saison von Skull auf Riemen gewechselt und hier gleich einen guten Einstieg gefunden. In der laufenden Saison wurden beide bisher nur von Hamburg geschlagen. Im Vorlauf am Donnerstag kommt es aber noch zu keinem direkten Aufeinandertreffen mit diesem Zweier, so dass die Schleswig-Holsteiner sich mit einem Vorlaufsieg direkt für das Finale am Sonntag qualifizieren könnten.

Auch im Junioren-Achter gehen die Hamburger als Top-Favorit ins Rennen. Da das Team Schleswig-Holstein gleich im Vorlauf auf Hamburg trifft, dürfte der Weg ins Finale der schnellsten sechs Boote hier über den Hoffnungslauf am Freitag führen. Nach den Vorergebnissen liegen die Achter aus Niedersachsen, Hessen, Berlin sowie den drei Booten aus Nordrhein-Westfalen hinter Hamburg aber so dicht beieinander, dass dann sicher die Tagesform entscheidet, welches der insgesamt acht Boote am Sonntag um die Medaillen kämpfen wird. 

Foto 1341: Robin Hamann mit seinem Partner Nils Stutz (Kappeln, vorn im Bild) haben sich im Junioren-Zweier U17 viel vorgenommen

Foto 1347: Robin Hamann und Nils Stutz nach dem Sieg kürzlich bei den Landesmeisterschaften in Hadersleben

Volker Tiedemann


Willkommen im Segeberger Ruderclub


Wir sind ein Sportverein für Menschen von 10 bis 90 Jahren. Hier findet jeder Platz, der die Natur liebt,

Gemeinschaft in seiner Altersgruppe sucht, Freude an Jugendarbeit hat oder sich mal

so richtig auspowern möchte.

Du findest uns überwiegend auf dem Großen Segeberger See oder

in unserem Trainingszentrum im Winklersgang 4, 23795 Bad Segeberg,

aber natürlich entdecken wir auch  internationale Gewässer.

 

Keiner muss, jeder kann. Es gibt für jeden unterschiedliche Interessensgruppen:

Freizeitrudern, Leistungsrudern, Wanderfahrten, Regatten.