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SRC räumt in Otterndorf ab

Männer-Doppelvierer meldet sich mit einem Doppelsieg wieder zurück

In Otterndorf lohnte es sich für die Segeberger Ruderer, die Boote über die Wiese aufs Wasser zu bringen. Foto: SRC
In Otterndorf lohnte es sich für die Segeberger Ruderer, die Boote über die Wiese aufs Wasser zu bringen. Foto: SRC

Otterndorf/Bad Segeberg  – Nachdem die Ottendorfer Ruderregatta zweimal infolge abgesagt werden musste, konnten die Sportler des Segeberger Ruderclubs in diesem Jahr wieder zahlreiche Siege nach Hause holen. Dabei mussten sie sich am ersten Regattatag einem ungewöhnlich starken Gegenwind stellen, so dass Rennzeiten entstanden, die ein bis zwei Minuten über den normalen Zeiten lagen.

Sowohl auf der Kurzstrecke über 500 Meter, als auch auf der Normalstrecke über 1000 Meter, konnte der Segeberger Männer-Doppelvierer um Bugmann Christoph Bubert alle Rennen für sich entscheiden. Bubert überzeugte auch in beiden Rennen im Einer, ebenso wie Amrei Breustedt (Frauen, Altersklasse B, zwei Siege) und Jano Drews (Junior B, drei Siege). Auch der Männer-Doppelzweier mit Lukas Weidinger und Bjarne Zielke setzte sich gegen die Gegner in der Abteilung durch.

Aber auch neue Gesichter schnupperten in Otterndorf Regattaluft und mischten dabei ihre Rennen auf. So wurde Zara Hemmer (Juniorinnen B) im Einer nach kämpferischen 1000 Metern nach Fotofinish Dritte. Ebenso fuhr sie im Doppelzweier mit Romea Döring zwei starke dritte Plätze ein. Insgesamt konnte der SRC von den 21 gefahrenen Rennen elf für sich entscheiden.

Nun müssen sich die Segeberger Ruderer in zwei Wochen bei den Landesmeisterschaften in Hadersleben (Dänemark) beweisen, bevor sie am 27. August nach einigen Jahren Pause wieder selbst Gastgeber einer Kurzstreckenregatta werden. (CMB, 27.05.2022)


REWE Scheine für Vereine | Segeberger Ruderclub e.V.

Vier SRC-Erfolge in Bremen

Jano Drews und Amrei Breustedt feiern SRC-Erfolge

Bremen - Bei der Ruderregatta in Bremen fuhren die Segeberger über 1500 Meter viermal an den Siegersteg. Auch hier siegte Jano Drews (Junior B) in der Leistungsklasse III. Damit darf er in dieser Leistungsklasse nicht mehr starten. In der etwas stärkeren Leistungsklasse II fuhr Jano am selben Tag auf den guten zweiten Platz. Am Sonntag erreichte er einen weiteren zweiten Platz und wurde etwas später in der Leistungsklasse I im Duell mit seinem Vereinskameraden Constantin Lövenich Vierter, Constantin wurde Dritter. Lövenich erkämpfte in Renngemeinschaft im Doppelvierer mit Steuermann des schleswig-holsteinischen Ruderverbandes einen ersten und einen zweiten Platz hinter Niedersachsen.

 

 

Im Frauen-Einer B siegte Amrei Breustedt und holte am zweiten Regattatag einen dritten Platz. Hier war sie allerdings unter Wert geschlagen, da sie bei 500 Metern die Bojenkette touchierte und kurz zum Stillstand kam. Amrei erruderte danach mit Jana Peters (Deutsche Meisterin im Zweier ohne) eine weitere Goldmedaille in Renngemeinschaft mit Kiel im Frauen-Doppelvierer A in einem Vier-Boote-Feld. (BL, 10.05.2022)


Drei Siege für Jano Drews in Lübeck

Weitere SRC-Erfolge durch Amrei Breustedt und Constantin Lövenich

Jano Drews freute sich über drei Siege. Foto: V. Tiedemann
Jano Drews freute sich über drei Siege. Foto: V. Tiedemann

Lübeck - Bei der Lübecker Ruderregatta am 30.April und 1. Mai holten die Aktiven des SRC insgesamt sechs Siege. Allen voran Jano Drews (Junior B), der im Einer der Leistungsklasse III zweimal gewann und als Krönung am zweiten Regattatag in seiner besten Zeit im Einer der höchsten Leistungsklasse I. 

Einen weiteren Erfolg feierte Amrei Breustedt (Frauen-Einer Altersklasse A), die einen zweiten und einen ersten Platz erreichte. Im Mixed-Doppelzweier mit Bjarne Zielke wurde sie Dritte.

Zwei weitere Siege verzeichnete Constantin Lövenich, der am Sportinternat Ratzeburg trainiert. Er gewann in Renngemeinschaft im Doppelzweier Junior B und im Doppelvierer Junior B. Damit brachten die Segeberger sechs Goldmedaillen aus Lübeck mit nach Hause - angesichts einer kleinen Gruppe eine tolle Ausbeute. (BL, 04.05.22)

 

Ergebnisse vom Sonnabend (1000 m) in LÜbeck

Junioren-Einer B III

1.Platz Jano Drews 3´55

Junioren-Einer B I

4.Platz (1.Abt.) Jano Drews 3´54

2.Platz (2.Abt.) Constantin Lövenich 3´46

Frauen-Einer A

2.Platz Amrei Breustedt 4´10

Junioren-Doppelvierer m.St. B I

3.Platz Constantin Lövenich (in Rgm.) 3´24

 

Ergebnisse vom Sonntag (1000 m) in Lübeck

Junioren-Einer B III

1.Platz Jano Drews 3´53

Junioren-Einer B I

1.Platz Jano Drews 3´48

Mixed-Doppelzweier A

3.Platz Amrei Breustedt / Bjarne Zielke 3´57

Junioren-Doppelzweier B I

1.Platz Constantin Lövenich (in Rgm.) 3´23

Frauen-Einer A I

1.Platz Amrei Breustedt 4´21

Junioren-Doppelvierer m.St. B I

 

1. Platz Constantin Lövenich (in Rgm.) 3´13


Jana Peters ist Deutsche Meisterin

Sieg im Lgw-Zweier ohne bei den Kleinbootmeisterschaften in Krefeld

Jana Peters (links) vom Segeberger Ruderclub bejubelt mit ihrer Kieler Partnerin Helene Schernus in Krefeld den Sieg im A-Finale des Leichtgewichts-Zweiers ohne Steuermann. Foto: B. Langbehn
Jana Peters (links) vom Segeberger Ruderclub bejubelt mit ihrer Kieler Partnerin Helene Schernus in Krefeld den Sieg im A-Finale des Leichtgewichts-Zweiers ohne Steuermann. Foto: B. Langbehn

Krefeld/Bad Segeberg – Der Segeberger Ruderclub feiert in der noch jungen Saison eine Deutsche Meisterin. Jana Peters (Jahrgang 2001) siegte im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Krefeld mit ihrer Partnerin Helene Schernus (Erster Kieler RC, 2004) im Finale auf dem Elfrather See über 2000 Meter deutlich vor der Renngemeinschaft Essen-Werdener RC/ETUF Essen. Damit dürfen sich die beiden Hoffnungen auf die Teilnahme an der U23-Weltmeisterschaft im Juli im italienischen Varese machen, müssen ihre Leistung bis dahin aber weiterhin im Training und bei weiteren Rennen bestätigen. Die Bootsgattung ist nicht olympisch, weswegen bei den Deutsche Meisterschaften in Krefeld nur zwei Zweier gemeldet hatten. Das tat der Freude von Jana Peters, die für die Lübecker Rudergesellschaft gestartet war, und ihrer Partnerin jedoch keinen Abbruch, denn die Herausforderung besteht jetzt darin, sich auch international zu behaupten.

 

Im Männer Zweier ohne Steuermann erreichte der Segeberger Robin Hamann Rang vier im D-Finale der starken Konkurrenz, in der sich unter anderem Ruderer messen, die um die begehrten Rollsitze im renommierten Deutschland-Achter kämpfen. 27 Boote waren hier gemeldet, Robin musste unmittelbar vor den Meisterschaften auf seinen verletzten Partner vom Ruderklub Alemannia Hamburg verzichten und sich kurzfristig mit Johann Svoboda (Berliner Ruderclub) zusammenfinden. Für die beiden in Krefeld quasi ein Sprung ins kalte Wasser. Immerhin verfehlten die beiden Platz drei im D-Finale nur um eineinhalb Sekunden. (BL,25.04.2022)


Platz drei für Masters in Bergedorf

Mixed-Vierer trotz böigen Windes erstmals unter einer Stunde

Von links Kai Herold, Jutta Neumann, Steuerfrau Zara Hemmer, Bert Langbehn und Dagmar Mortzfeld freuten sich über eine starke Zeit und Platz drei in Bergedorf. Foto: SRC
Von links Kai Herold, Jutta Neumann, Steuerfrau Zara Hemmer, Bert Langbehn und Dagmar Mortzfeld freuten sich über eine starke Zeit und Platz drei in Bergedorf. Foto: SRC

Hamburg/Bad Segeberg – Die Masters-Ruderer des Segeberger Ruderclubs haben bei der ersten Dove-Elbe-Rallye des Bergedorfer Ruder-Clubs (die 40. insgesamt) nach zwei Jahren Coronapause einen dritten Platz erreicht. In der Altersklasse E (50 – 60 Jahre) fuhren Kai Herold, Jutta Neumann, Bert Langbehn, Dagmar Mortzfeld und Steuerfrau Zara Hemmer eine Zeit deutlich unter einer Stunde.

Über den 12-Kilometer-Wendekurs benötigten die Segeberger 56:49 Minuten. Es siegte die Renngemeinschaft Erster Kieler RC/RG Hansa Hamburg (54:05) vor der Renngemeinschaft aus RR Schaumburgia/Mindener RV (56:02). Bei dieser ersten Langstreckenregatta auf der Dove Elbe nach zwei Jahren Abstinenz begrüßten die Gastgeber 400 Ruderer, die in 67 Booten an den Start gingen, darunter 20 Achter. Die Ruderer freuten sich über milde Temperaturen und Sonnenschein, hatten auf der Rückfahrt von der Wendetonne aus Richtung Ziel allerdings mit stark böigem Nordostwind zu kämpfen, der den Mannschaften gerade auf dem letzten Drittel der Strecke alles abverlangte.

 

Auch für die Steuerleute ist dieser mäandrierende Kurs zwischen der Krapphofschleuse am Bootshaus des Bergedorfer Ruder-Clubs und dem Regattasee in Allermöhe eine Herausforderung, da gerade bei gutem Wetter auch Freizeitbooten auszuweichen ist und dabei der Gegenverkehr der Ruderboote, die sich bereits auf dem Rückweg befinden zu beachten ist. (BL, 25.04.2022)


1000 km nonstop auf dem Ergo

Michael Schatt schafft das Unfassbare: Weltrekord

Michael Schatt verbrachte eine Woche auf dem Ergometer auf seinem Dachboden. Foto: B. Langbehn
Michael Schatt verbrachte eine Woche auf dem Ergometer auf seinem Dachboden. Foto: B. Langbehn

Bad Segeberg/Plön - Während sich die Indoor Rowing-Saison ihrem Ende neigte, die meisten nach den Coronajahren endlich wieder auf dem Wasser zu rudern begannen, wollten es zwei im April noch mal auf der Maschine wissen. Michael Schatt (Segeberger Ruderclub) und Thomas Fuß (Glückstadt) machten sich auf den qualvollen Weg, eine neue Fabelleistung auf dem Ergometer zu erbringen: 1000 km nonstop – also fast nonstop. Und sie setzten am Ende noch einen drauf. Beide knackten jeweils in ihren Altersklassen den Weltrekord.

 

Dabei durchlitten beide unvorstellbare körperliche wie mentale Qualen. „Man erlebt sich und seinen Körper von innen heraus“, erzählt Michael Schatt. „Zusammen mit Thomas habe ich während dieser Tage und Nächte auf dem Ergo gelacht und dann wieder bitterlich geweint“. Beide kommunizierten immer wieder miteinander, meist via WhatsApp. Schatt löste in der Altersklasse 60 – 69 Jahre mit der Zeit von in 6 Tagen, 14 Stunden (158 Stunden) und 27:51 Minuten den Amerikaner Jarry Newby ab. Der Amerikaner hatte für diese kaum fassbare Distanz sieben Tage, neun Stunden und 29,4 Minuten gebraucht. Thomas Fuß brauchte in der Altersklasse 50 – 59 Jahre 156 Stunden (6 Tage, 12 Stunden) – beide Rekorde werden in der Concept2-Weltrangliste unter „Ultra-Distance Records“ geführt und in der einschlägigen Community auch entsprechend gefeiert. Die beiden sind die ersten deutschen Männer, die diese Distanz je gefahren sind.

 

Am 10. April begann Michael Schatt auf dem von ihm selbst in ein Fitness-Studio ausgebauten Dachboden seiner Wohnung in Plön sein wahnwitziges Unterfangen. Zu seiner Vorbereitung zählte unter anderem eine 48-Stunden-Challenge sowie eine weitere Herausforderung über „nur“ 500 Kilometer.

„Die Herausforderung liegt neben dem Körperlichen natürlich im Mentalen und man kann vorher nicht wissen, was einem unterwegs alles so passiert. Halluzinationen sind möglich, Kreislaufbeschwerden“, erzählt Michael Schatt, während er auf seinem Dachboden bei Discolicht und begleitenden Beats aus dem Lautsprecher seine ersten Kilometer abspult. Tatsächlich wähnte der Ultra-Ruderer sich zwischenzeitlich in einem Restaurant und glaubte, sein Ergo wieder zurück auf seinen Dachboden bringen zu müssen.

 

Eingeteilt hatte Schatt sich die 1000 Kilometer in fünf Abschnitte, beginnend mit 230 Kilometern, dann 220, 210, 180 und zum Schluss 160 Kilometer, zwischen denen er einige Stunden (maximal sieben, minimal vier) schlafen, sich pflegen und verpflegen konnte. Doch schon die erste Etappe schaffte er vier Stunden schneller als geplant und von Tag zu Tag, Nacht zu Nacht, Stunde zu Stunde blieb der Ultra-Verrückte, wie er sich auch selbst bezeichnet, auf Kurs. Schlimm wurde es auf den letzten 100 Kilometern: „Das waren die härtesten 100 Kilometer meines Lebens, Du glaubst, Du bist gleich am Ziel, aber dann wird die Uhr so gnadenlos“, berichtet Schatt. Jetzt will er Bücher über diese einmalige Selbsterfahrung schreiben. Und endlich richtig rudern lernen. (BL 26.04.2022)


Platz drei beim Alster-Ergo-Cup

Segeberger mit Frauen-Power beim Winter-Event stark trotz Verletzungen

Amrei Breustedt (U 19) war viertbeste Segebergerin  beim Alster Ergo-Cup. Die 1000 m  im zweiten Wertungsblock absolvierte sie in starken 3:46,9 Minuten. Foto: SRC
Amrei Breustedt (U 19) war viertbeste Segebergerin beim Alster Ergo-Cup. Die 1000 m im zweiten Wertungsblock absolvierte sie in starken 3:46,9 Minuten. Foto: SRC

Bad Segeberg/Hamburg - Die Aktiven des Segeberger Ruderclubs haben nach Platz eins im vergangenen Winter in diesem Winter den dritten Platz beim Alster Ergo-Cup erreicht. Dabei waren wieder die Frauen Matchwinner. Allen voran Christel Langbehn (Jahrgang 1935), die als Gesamt-20. unter 96 gemeldeten Teilnehmern aller Altersklassen, alle anderen Segeberger hinter sich ließ und dabei ihren eigenen Weltrekord über 60 Minuten verbesserte. Den letzten von fünf Wertungsblocks, in denen entweder ein Halbmarathon oder 1000 m virtuell zurückzulegen waren, konnte sie aufgrund einer leichten Rückenverletzung nicht fahren.

 

Die Seniorin im Team der Segeberger war in der Gesamtwertung dicht gefolgt von Dagmar Mortzfeld (Jahrgang 1964, Platz 24). Der Dritte als sicher geglaubter Punktelieferant mit Blick auf die Teamwertung war Kader-Ruderer Robin Hamann (U 23). Ihn setzte allerdings schon seit dem dritten Wertungsblock zunächst eine Mandelentzündung und dann eine Corona-Infektion außer Gefecht. Umso höher ist dieser dritte Platz der insgesamt 14 Segeberger Starter zu werten, bei denen auch einige Ruderanfänger begeistert in die Kette griffen. Drittbester SRC-Starter war Ben Westphal (U 17) auf Platz 29. Die Teamwertung gewann der Germania RV Eutin (1689 Punkte) vor der Sportvereinigung der Polizei Hamburg (1531) und dem SRC (1414).

 

Beim Alster Ergo-Cup, veranstaltet von der "Ruderei" und Erfinder Björn Schulze-Gülich, werden in diesem Winter schon in der 14. Auflage (zum zweiten Mal in Folge leider nur online) von November bis Februar neun Distanzen von 500 Meter bis zum Halbmarathon in fünf Wertungsblöcken auf dem Ruderergometer gefahren. Das Besondere: Die Ergebnisliste entsteht unabhängig von Alter, Geschlecht oder Gewichtsklasse, da die Leistungen der Teilnehmer jeweils im Verhältnis zum aktuellen Weltrekord der Concept2-Weltrangliste der jeweiligen Altersklasse gewertet werden. (BL, 14. Februar 2022)


Weltrekord pulverisiert!

Christel Langbehn knackt in 60 Minuten auf dem Ergo eigene Bestmarke

Christel Langbehn hatte nach dem Weltrekord gut Lachen! Foto: B. Langbehn
Christel Langbehn hatte nach dem Weltrekord gut Lachen! Foto: B. Langbehn

Bad Segeberg - Das neue Ruderjahr ist noch jung, da gibt es schon die erste sportliche Höchstleistung und dabei eine dicke Überraschung: Christel Langbehn (Jahrgang 1935) hat als ältestes aktives Mitglied des SRC ihren eigenen Weltrekord über 60 Minuten auf dem Ergometer pulverisiert. Am Sonntag schaffte sie im Clubheim unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen in der vorgegebenen Zeit 11089 Meter. Das entspricht einem durchschnittlichen Split von 2:42,3 Minuten. Im vergangenen Jahr hatte sie in 60 Minuten 10802 Meter (Split: 2:46,6 min) gerudert (übrigens ebenfalls genau am 16. Januar). Bis dahin hielt eine Ruderin aus Neuseeland die Bestmarke. Molly Flanagan (damals 80 Jahre alt) war 2001 genau 9366 Meter gerudert.

Christel zeigte sich nach ihrer Weltklassezeit überrascht, da sie zwei Wochen zuvor über 30 Minuten "nicht so gut" gefahren war, als sie 5358 m schaffte (2:47,9 min). Das zeigt einmal mehr: Tagesform kann Berge versetzen beziehungsweise die Kette richtig glühen lassen.

Die Leistung erbrachte die SRC-Ruderin im Rahmen des 14. Alster Ergo-Cups der Hamburger Ruderei und dessen Erfinder Björn Schulze-Gülich. Der Alster Ergo-Cup findet in diesem Winter zum zweiten Mal in Folge ausschließlich online statt. 96 Teilnehmer aus sechs Nationen und 35 Vereinen rudern von November bis Februar virtuell Distanzen zwischen 500 Meter und Halbmarathon in insgesamt neun verschiedenen Wettbewerben und fünf Wertungsblöcken. 

Im vergangenen Winter hatte der Segeberger Ruderclub die Mannschaftswertung gewonnen. Im aktuellen Wettbewerb liegt der SRC mit 14 Startern nach fünf Wettbewerben mit 962 Punkten auf Platz vier (knapp hinter der Sportvereinigung der Polizei Hamburg, 965 Punkte). Es führt der Germania RV Eutin (1109) vor dem RC Dresdenia Hamburg (1009).  (BL, 16. Januar 2022)


SHRV-Doppelvierer siegt in Kettwig

SRC-Ruderer Constantin Lövenich feiert weiteren Erfolg nach Sprint-DM

Das SHRV-Boot mit Constantin Lövenich (links) gewann die Junior-B-Konkurrenz beim Kettwiger Herbst-Cup. Foto: SRC
Das SHRV-Boot mit Constantin Lövenich (links) gewann die Junior-B-Konkurrenz beim Kettwiger Herbst-Cup. Foto: SRC

Essen/Bad Segeberg - Constantin Lövenich vom Segeberger Ruderclub hat im Schleswig-Holstein-Doppelvierer (Junior B) nach dem doppelten Titelgewinn bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Bremen eine Woche später auch beim beliebten 31. Kettwiger Herbstcup souverän den Sieg davon getragen.

Der Wettbewerb erstreckt sich über vier unterschiedliche Streckenlängen., ausgetragen an zwei Regattatagen. Am ersten Tag absolvieren die teilnehmenden Boote zunächst 2500 Meter, etwa vier Stunden später 750 Meter. Am zweiten Tag stehen dann morgens 4000 Meter und in gebührendem zeitlichen Abstand abschließend 250 Meter auf der sportlichen Tagesordnung. Das Boot des Schleswig-Holsteinischen Ruderverbandes mit Constantin Lövenich sowie Oscar Krause, Till Neumann und Leonhard Tanneberg (Steuermann Hagen Friedrich Weyland), allesamt Ruderer des Ratzeburger Sportinternats, gewannen alle vier Strecken deutlich vor dem Boot des Essener Ruder-Regattavereins.

Die Veranstaltung erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit als familiäres Ruderfest, an dem die Sportler aller Altersklassen aus dem ganzen Bundesgebiet den Abend des ersten Regattatages bei Live-Musik in feierlicher Atmosphäre verbringen.  Am zweiten Tag geht es dann um die Pokale. BL (02. November 2021)


Am Steg des SRC herrschte bei der Internen Regatta reges Treiben. Foto: ML
Am Steg des SRC herrschte bei der Internen Regatta reges Treiben. Foto: ML

Viel Spaß bei der Internen Regatta

Kinder, Anfänger & Cracks rudern zum Saisonende am Segeberger See

Hier noch siegreich vereint im Frauen-Doppelzweier: Amrei Breustedt (vorne ) und Jana Peters.  Foto: ML
Hier noch siegreich vereint im Frauen-Doppelzweier: Amrei Breustedt (vorne ) und Jana Peters. Foto: ML

Bad Segeberg - Sehr gut besucht  war trotz regnerischer aber immerhin windfreier Witterung die traditionelle Interne Regatta des SRC zum Saisonabschluss auf dem Großen Segeberger See.

 

Die jüngsten Ruderinnen und Ruderer battelten sich untereinander zum Auftakt der Wettbewerbe und in weiteren Rennen auch bunt gemischt zusammen mit Masters und Leistungsruderern auf Streckenlängen zwischen 200 und 500 Metern. Viel Spaß hatten die Teilnehmer beim Rückwärtsrudern vor der Seepromenade - eine eher technische als konditionelle Herausforderung für alle.

 

Die als krönender Abschluss geplanten Rennen um die Clubmeisterschaft der Männer und Frauen wurden aufgrund der sich am Nachmittag zusehends verschlechternden Wetterlage verlegt. Sechs Männer hatten sich in die Meldeliste eingetragen um Robin Hamann herauszufordern. Bei den Frauen war das Rennen zwischen Amrei Breustedt und Jana Peters mit Spannung erwartet worden.

 

Bei allem sportlichen Ehrgeiz steht bei dieser Regatta stets der Spaß am gemeinsamen Rudern sowie erste Wettkampferfahrungen für die Jüngsten und die Anfänger im Vordergrund. Und natürlich ein kulinarischer Abschluss mit Gegrilltem und mitgebrachten Salaten und Kuchen, womit der Sonntag am Clubheim ausklang. Die Sieger der Rennen mit teilweise mehreren Abteilungen waren zuvor mit Medaillen und Schokolade geehrt worden. BL (18.10.2021)


Deutscher Doppelmeister im Sprint!

Wir gratulieren unserem Sprint-Meister im Vierer: Constantin Lövenich

Jubel beim Vierer des Ruderverbands Schleswig-Holstein mit SRC-Crack Constantin Lövenich (2. v. li.) über zwei Deutsche Meistertitel bei der Sprint-DM in Bremen. Foto: SRC
Jubel beim Vierer des Ruderverbands Schleswig-Holstein mit SRC-Crack Constantin Lövenich (2. v. li.) über zwei Deutsche Meistertitel bei der Sprint-DM in Bremen. Foto: SRC

Bremen/Bad Segeberg - Einen glänzenden Saisonabschluss feierten die Ruderer des Segeberger RC bei den Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Werdersee in Bremen. Constantin Lövenich holte bei den U17-Cracks gar zwei Titel an den Großen Segeberger See nach Hause. Im Vierer (Riemen) und im Doppelvierer (Skull), jeweils mit Ruderern des Sportinternats Ratzeburg gewann "Consti" die Finalrennen unter der Flagge des Ruderverbandes Schleswig-Holstein.

 

Im Vierer siegte Constantin über die 350-Meter-Distanz mit fast zwei Sekunden Vorsprung vor dem Essener Ruder-Regattaverein und dem Ruderverein Münster. Im Doppelvierer war der Vorsprung dagegen denkbar knapp. Im Fotofinish mit nur 2/100 Sekunden siegte Lövenich mit seinen Mitstreitern vor dem Pirnaer Ruderverein und dem Boot 1 des Essener Ruder-Regattavereins.

 

Der Sprint-Landesmeister von Schleswig-Holstein, Robin Hamann, kämpfte sich über den Hoffnungslauf in das Halbfinale des Männer Einers. Hier qualifizierte er sich jedoch souverän für den Endlauf. In einem stark besetzten Endlauf bei guten äußeren Bedingungen wurde Robin schließlich Fünfter hinter dem dominanten Moritz Witten (WSV Honnef) und den Booten von Normannia Braunschweig, ETUF Essen und Duisburger RV.  BL (15. Oktober 2021)


50. Matjes-Regatta auf der Bille

SRC-Masters-Vierer fährt auf Platz zehn in der Altersklassen-Wertung

V. li. Volker Tiedemann, Romi Haack, Myriam Langbehn, Bert Langbehn und Stfr. Zara Hemmer (Startnummer 43) freuten sich über ein gutes Rennen bei bestem Ruderwetter auf der Bille. Foto: SRC
V. li. Volker Tiedemann, Romi Haack, Myriam Langbehn, Bert Langbehn und Stfr. Zara Hemmer (Startnummer 43) freuten sich über ein gutes Rennen bei bestem Ruderwetter auf der Bille. Foto: SRC

Hamburg/Bad Segeberg - Die SRC-Masters konnten im zweiten Corona-Jahr in Folge immerhin ein Rennen bestreiten. Die traditionsreiche Matjes-Regatta der Biller Rudervereinigung musste sich auch in diesem Jahr auf 50 startende Gig-Vierer beschränken. Der Mixed-Vierer des SRC (Gig 4x+) schaffte es ohne große Vorbereitung unter 13 Booten mit der elften Zeit (19:23 Minuten) auf den zehnten Platz - altersklassenbereinigt in 19:15 Minuten. Die Strecke führte auch in diesem Jahr mit Start und Ziel vor dem Steg der Biller RV rund um die Billhuder Insel über 4 Kilometer. Im SRC-Boot saßen Myriam Langbehn, Volker Tiedemann, Romi Haack und Bert Langbehn (Stfr. Zara Hemmer).      (10. Oktober 2021) 


Stürmische Rennen in Friedrichstadt

Robin Hamann und der Männer-Doppelvierer verteidigen ihre Sprint-Titel

Der Segeberger Doppelvierer verteidigte seinen Titel bei der stürmischen Sprint-Regatta in Friedrichstadt. Foto: B. Langbehn
Der Segeberger Doppelvierer verteidigte seinen Titel bei der stürmischen Sprint-Regatta in Friedrichstadt. Foto: B. Langbehn

Friedrichstadt/Bad Segeberg – Die Aktiven des Segeberger Ruderclubs kehrten erfolgreich von der Sprintregatta mit Landesmeisterschaften auf der Eider in Friedrichstadt zurück. Sowohl Robin Hamann im Männer-Einer als auch der der Doppelvierer der Männer des SRC konnten ihre Titel bei böigem Schiebewind über die 250-Meter-Distanz aus dem vergangenen Jahr verteidigen. Im Finale war Robin in 47 Sekunden deutlich vor seinem Widersacher aus Kappeln im Ziel.

 

Kurios: Der Doppelvierer mit Robin Hamann am Schlag, Robin Horns, Bjarne Zielke und Lukas Weidinger wurde im Finale zwar Zweiter, durfte aber dennoch den Landestitel feiern, da das siegreiche Boot eine Renngemeinschaft aus Preetz und Kiel war. Renngemeinschaften können in dieser Wertung keine Landestitel erreichen.

 

Hektisch wurde es auch im abschließenden Männer-Achterrennen. Hier stellte der SRC das erste Mal seit vielen Jahren wieder eine Mannschaft. Die sechs Männer im Boot (Robin Hamann, Robin Horns, Constantin Lövenich, Lukas Weidinger, Bjarne Zielke und Christoph Bubert) wurden bestens ergänzt durch Amrei Breustedt und Lena-Marie Neutzling, gesteuert von Zara Hemmer. Nach den Vorläufen erreichte das SRC-Boot mit 19/100 Sekunden vor den favorisierten Ratzeburgern das Finale. In diesem durfte Ratzeburg nach Einspruch aber doch als viertes Boot starten, da sie in ihrem Vorlauf vom Lübecker Achter, der mit einem schadhaftem Steuer quer stand, behindert worden waren.

 

Mit vier Großbooten wurde es im Finale verdammt eng auf der Eider. Der freie Start erfolgte dann, obwohl das SRC-Boot noch nicht fertig ausgerichtet war, das somit den Rückstand auf der kurzen Strecke nicht mehr aufholen konnte und als Vierter ins Ziel fuhr. Die erste Aufregung durch die Benachteiligung am Start wich jedoch schnell der Freude über einen insgesamt gelungenen Regattatag mit fulminantem Abschluss und dem ersten reinen SRC-Achter.

 

Zuvor hatte Amrei Breustedt zwei Siege in Mixed-Booten innerhalb einer Stunde eingefahren. Sie gewann überlegen mit Christoph Bubert in der Altersklasse U 19 und kurz danach ebenso souverän mit Robin Hamann in der AK U 23. Außerdem gewannen Robin Horns im Masters Einer, Constantin Lövenich im Junior-B-Vorlauf, was von der Zeit allerdings knapp nicht fürs Finale reichte. Im Männer-Doppelzweier siegten Bjarne Zielke und Lukas Weidinger.    Bert Langbehn (07. Oktober 2021)

 


Siege bei Herbstrennen in Allermöhe

Constantin Lövenich gewann im "Schleswig-Holstein-Doppelvierer"

Ben Westphal (links) und Constantin Lövenich errangen bei der Herbstregatta in Hamburg-Allermöhe einen guten zweiten Platz im Doppelzweier. Foto: V. Tiedemann
Ben Westphal (links) und Constantin Lövenich errangen bei der Herbstregatta in Hamburg-Allermöhe einen guten zweiten Platz im Doppelzweier. Foto: V. Tiedemann

Hamburg/Bad Segeberg - Bei der Herbstregatta in Hamburg-Allermöhe  war der Segeberger Ruderclub gleich mit drei Booten vertreten. Den Beginn machte Amrei Breustedt im Juniorinnen-Einer U19, 18 Boote stellten sich den Vorentscheidungen. Als zeitschnellste Dritte im Hoffnungslauf gelang Amrei tatsächlich der Einzug ins 8-Boote-Finale. Hier kann es zu einem Zweiklassenrennen: Während die vier Erstplatzierten innerhalb einer Sekunde um die 4:04  Minuten über die 1000-m-Distanz die Medaillen unter sich ausmachten, war der Kampf um die Plätze 5-8 nicht minder spannend. Auch hier überquerten die vier Skiffs innerhalb von einer Sekunde die Ziellinie, Amrei erkämpfte sich in 4:14 Min. den sechsten Platz!

Im Männer-Einer verblieben nach Abmeldungen 14 Boote im Rennen. Im Vorlauf kontrollierte Robin Hamann das Geschehen und zog als Dritter direkt ins Finale ein. Hier dominierte Henrik Runge von der RG Hansa in 3:28 Min, dahinter kam es zu einem Fotofinish, wobei die Auswertung aufgrund der einbrechenden Dunkelheit lange auf sich warten ließ. Weniger als drei Sekunden trennten die Boote auf den Plätzen zwei bis sechs voneinander, Robin konnte sich dabei als Fünfter in 3:34 Minuten in der Norddeutschen Elite gut behaupten.

Auch im  Junioren-Einer U19 ruderte Christoph Bubert mit 13 weiteren Booten in den Vorentscheidungen. Der vierte Platz im Hoffnungslauf reichte leider nicht für das Finale, der 10. Platz ist dennoch für ihn ein ordentliches Ergebnis dank der Steigerung von Rennen zu Rennen seit der Regatta in Werder vor zwei Wochen.  

Auf der allgemeinen Regatta errang Constantin Lövenich an beiden Tagen im gesteuerten Doppelvierer U17 im Team Schleswig-Holstein die einzigen Siege für den Segeberger Ruderclub. Zusammen mit Ben Westphal rundete er seine gute Bilanz mit einem zweiten Platz am Sonntag im Doppelzweier U17 ab (Foto).   

Auch die Kinderregatta mit Rennen über 1000 m und 300 m und im Slalom in den verschiedenen Leistungsklassen verzeichnete eine großartiges Meldeergebnis, leider hat der Nachwuchs des Segeberger Ruderclubs die Chance erste Regattaerfahrungen zu sammeln hier nicht genutzt. Volker Tiedemann (06. Oktober 2021)


Endlich mal wieder Regatta!

SRC-Ruderer feiern schöne Erfolge auf traumhafter Strecke in Werder

Amrei Breustedt und Robin Hamann eröffneten die Segeberger Bilanz in Werder mit einem souveränen Sieg im Mixed-Doppelzweier U 23. Foto: V. Tiedemann
Amrei Breustedt und Robin Hamann eröffneten die Segeberger Bilanz in Werder mit einem souveränen Sieg im Mixed-Doppelzweier U 23. Foto: V. Tiedemann

Werder/Bad Segeberg  - Die 65. Havel-Ruder-Regatta in Werder hatten die Aktiven des Segeberger Ruderclubs bereits in der vergangenen Herbstsaison im Visier, aber Corona verhinderte den Plan. Dieses Jahr fand das Ereignis auf der Havel mit einer traumhaften 1000-Meter-Strecke statt und das guter Organisation und noch besserem Meldeergebnis mit mehr als 1100 Booten aus 56 Vereinen. Für SRC-Trainer Volker Tiedemann begann die Regatta schon am Donnerstag, da er durch den Ausfall des vereinseigenen Bootstrailers erst einmal einen Leihhänger aus Lübeck holen musste.

Die Anreise am Freitag verlief zunächst staufrei, erst zum Ende der gut 300 km langen Anreise kostete eine Baustelle auf dem Berliner Ring 40 Minuten. Aufgrund der dann einbrechenden Dunkelheit inspizierten die Segeberger die Strecke am Abend nach ihrer Ankunft nur von außen, ohne darauf gerudert zu haben.

Den Beginn der 1000-Meter-Rennen am Sonnabend machten Amrei Breustedt und Robin Hamann im Mixed-Doppelzweier U23. Die Beiden harmonierten prima miteinander und fuhren den ersten SRC-Tagessieg ein. Im Junioren-Einer A II nahm Christoph Bubert schon früh im Rennen Kontakt mit der Bojenkette auf und verpasste dadurch eine vordere Platzierung. Besser löste Ben Westphal seine Aufgabe im Junioren-Einer B II und verteidigte seinen knappen Vorsprung in einem umkämpften Rennen bis über die Ziellinie. Gute zweite Plätze erreichten Jano Drews im Junioren-Einer B III sowie Amrei im Juniorinnen-Einer A II. Pech für Robin im Männer-Einer: Der Deutsche Vize-Meister im Junioren-Einer auf der Außenbahn konnte sich bei glattem Wasser vom Start weg absetzen, während der Rest des Feldes durch eine Motorbootwelle im Startbereich ausgebremst wurde. Robin blieb so „nur“ Platz zwei.

Mit der Wut im Bauch konnte er das Ergebnis am Sonntag über die 500-Meter-Sprintdistanz umdrehen und fuhr in 1´29 Min. sogar die schnellste Zeit aller Männer-Einer. Dafür reichte es am Morgen im Mixed-Doppelzweier nur zum zweiten Platz in einem vollen 6-Boote-Feld. Christoph löste seine Aufgabe besser und wurde im Fotofinish Dritter, ein „Krebs“ nach der halben Distanz kostete ihm den Sieg. Amrei legte los wie die Feuerwehr und sah schon wie die sichere Siegerin aus, bevor ihr drei Schläge vor der Ziellinie noch eine kapitaler Fehler unterlief und sie als Dritte die Ziellinie passierte.

Das insgesamt gute Abschneiden der einzigen Delegation aus Schleswig-Holstein bei dieser Regatta rundeten zwei weitere zweite Plätze von Ben und Jano im Junioren- Einer ab, während die Konkurrenz für Ben & Christoph im Doppelzweier der Altersklasse A I an beiden Regattatagen dann doch noch zu stark war.  

Volker Tiedemann     (21. September 2021) 


Abstimmung mit Abstand

Über 30 Mitglieder in Wahlstedter Schule bei Jahreshauptversammlung

Die Mitglieder des SRC kamen in die Aula der Poul Due Jensen Schule in Wahlstedt zur Jahreshauptversammlung des SRC. Foto: B. Langbehn
Die Mitglieder des SRC kamen in die Aula der Poul Due Jensen Schule in Wahlstedt zur Jahreshauptversammlung des SRC. Foto: B. Langbehn

Bad Segeberg/Wahlstedt - Das war wohl die erste Jahreshauptversammlung seit der Wiedergründung, die die Mitglieder des Segeberger Ruderclubs nicht in ihren eigenen Clubräumen am Großen Segeberger See abhielten. Der Grund ist klar: Die leidige Pandemie erlaubte es nicht, ausreichend vielen Gästen die nötigen Abstände einhalten zu lassen, weshalb die Ruderer in eine Schule auswichen. Die Poul Due Jensen Schule in Wahlstedt überließ  freundlicherweise ihre Räume und so kamen über 30 Mitglieder zur ersten Jahreshauptversammlung nach Corona.

 

Im Mittelpunkt standen Wahlen und Ehrungen. Geehrt wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft (in Abwesenheit) Udo Keggenhoff. 30 Jahre rudern seine Frau Silke sowie Udo Ehmke, Mischa Lippert und Matthias Wulf aktiv auf dem Segeberger See. Für 10 Jahre Mitgliedschaft erhielten Robin Hamann und Bert Langbehn die Ehrennadel ans Revers gesteckt.

 

Einen besonderen Dank sprach Vorstandssprecher Jürgen Mortzfeld Wolfgang Schuchardt aus, der nach langen, engagierten Jahren als Haus- und Stegwart unter tatkräftiger Mithilfe seiner Frau Hildegard Hengst ausschied und sein Amt an Gunnar Lövenich übergab. Mortzfeld war für den ausgeschiedenen Martin Theuerkauff als Vorstandssprecher aufgerückt. In das so vakant gewordene Amt des Sportwarts wurde Bert Langbehn einstimmig gewählt, nachdem er in den vergangenen Monaten bereits kommissarisch im Vorstand mitgearbeitet hatte. Dagmar Mortzfeld steht für eine weitere Wahlperiode als Schriftwartin zur Verfügung, was die anwesenden Mitglieder ebenso ohne Gegenstimme autorisierten.

 

Größte Aufgabe des Vereins ist in naher Zukunft der Bau eines neuen Steges, für das die erforderlichen Mittel der Stadt Bad Segeberg, des Kreis- und des Landessportverbandes bereits zugesagt, aber noch nicht final frei gegeben sind. Die aktuelle Anlage ist nach mehr als 40 Jahren kaum noch tragfähig und wird nun durch eine Metallkonstruktion ersetzt. Der Vorstand des Vereins wurde auf Antrag von Kassenprüfer Matthias Wulf einstimmig entlastet.         Bert Langbehn (25. August 2021)



Wir sind ein Sportverein für Menschen von 10 bis 90 Jahren. Hier findet jeder Platz, der die Natur liebt,

Gemeinschaft in seiner Altersgruppe sucht, Freude an Jugendarbeit hat oder sich mal

so richtig auspowern möchte.

Du findest uns überwiegend auf dem Großen Segeberger See oder

in unserem Trainingszentrum im Winklersgang 4, 23795 Bad Segeberg,

aber natürlich entdecken wir auch  internationale Gewässer.

 

Keiner muss, jeder kann. Es gibt für jeden unterschiedliche Interessensgruppen:

Freizeitrudern, Leistungsrudern, Wanderfahrten, Regatten.