Grünkohlessen 2021 fällt aus

Bad Segeberg - Wegen der leider wieder eskalierenden Situation aufgrund der Corona-Pandemie hat sich der Vorstand des SRC entschlossen, das für Sonnabend, 27. November 2021, geplante Grünkohlessen auch in diesem Jahr abzusagen. Wir bedauern diese erneute Absage, halten diese aber für geboten - zu diesem frühen Zeitpunkt auch mit Rücksicht auf die "Bürgerstuben", die ihrerseits Sicherheit für ihre weiteren Planungen und Buchungen brauchen. BL (15.11.21)


SHRV-Doppelvierer siegt in Kettwig

SRC-Ruderer Constantin Lövenich feiert weiteren Erfolg nach Sprint-DM

Das SHRV-Boot mit Constantin Lövenich (links) gewann die Junior-B-Konkurrenz beim Kettwiger Herbst-Cup. Foto: SRC
Das SHRV-Boot mit Constantin Lövenich (links) gewann die Junior-B-Konkurrenz beim Kettwiger Herbst-Cup. Foto: SRC

Essen/Bad Segeberg - Constantin Lövenich vom Segeberger Ruderclub hat im Schleswig-Holstein-Doppelvierer (Junior B) nach dem doppelten Titelgewinn bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Bremen eine Woche später auch beim beliebten 31. Kettwiger Herbstcup souverän den Sieg davon getragen.

Der Wettbewerb erstreckt sich über vier unterschiedliche Streckenlängen., ausgetragen an zwei Regattatagen. Am ersten Tag absolvieren die teilnehmenden Boote zunächst 2500 Meter, etwa vier Stunden später 750 Meter. Am zweiten Tag stehen dann morgens 4000 Meter und in gebührendem zeitlichen Abstand abschließend 250 Meter auf der sportlichen Tagesordnung. Das Boot des Schleswig-Holsteinischen Ruderverbandes mit Constantin Lövenich sowie Oscar Krause, Till Neumann und Leonhard Tanneberg (Steuermann Hagen Friedrich Weyland), allesamt Ruderer des Ratzeburger Sportinternats, gewannen alle vier Strecken deutlich vor dem Boot des Essener Ruder-Regattavereins.

Die Veranstaltung erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit als familiäres Ruderfest, an dem die Sportler aller Altersklassen aus dem ganzen Bundesgebiet den Abend des ersten Regattatages bei Live-Musik in feierlicher Atmosphäre verbringen.  Am zweiten Tag geht es dann um die Pokale. BL (02. November 2021)


Am Steg des SRC herrschte bei der Internen Regatta reges Treiben. Foto: ML
Am Steg des SRC herrschte bei der Internen Regatta reges Treiben. Foto: ML

Viel Spaß bei der Internen Regatta

Kinder, Anfänger & Cracks rudern zum Saisonende am Segeberger See

Hier noch siegreich vereint im Frauen-Doppelzweier: Amrei Breustedt (vorne ) und Jana Peters.  Foto: ML
Hier noch siegreich vereint im Frauen-Doppelzweier: Amrei Breustedt (vorne ) und Jana Peters. Foto: ML

Bad Segeberg - Sehr gut besucht  war trotz regnerischer aber immerhin windfreier Witterung die traditionelle Interne Regatta des SRC zum Saisonabschluss auf dem Großen Segeberger See.

 

Die jüngsten Ruderinnen und Ruderer battelten sich untereinander zum Auftakt der Wettbewerbe und in weiteren Rennen auch bunt gemischt zusammen mit Masters und Leistungsruderern auf Streckenlängen zwischen 200 und 500 Metern. Viel Spaß hatten die Teilnehmer beim Rückwärtsrudern vor der Seepromenade - eine eher technische als konditionelle Herausforderung für alle.

 

Die als krönender Abschluss geplanten Rennen um die Clubmeisterschaft der Männer und Frauen wurden aufgrund der sich am Nachmittag zusehends verschlechternden Wetterlage verlegt. Sechs Männer hatten sich in die Meldeliste eingetragen um Robin Hamann herauszufordern. Bei den Frauen war das Rennen zwischen Amrei Breustedt und Jana Peters mit Spannung erwartet worden.

 

Bei allem sportlichen Ehrgeiz steht bei dieser Regatta stets der Spaß am gemeinsamen Rudern sowie erste Wettkampferfahrungen für die Jüngsten und die Anfänger im Vordergrund. Und natürlich ein kulinarischer Abschluss mit Gegrilltem und mitgebrachten Salaten und Kuchen, womit der Sonntag am Clubheim ausklang. Die Sieger der Rennen mit teilweise mehreren Abteilungen waren zuvor mit Medaillen und Schokolade geehrt worden. BL (18.10.2021)


Deutscher Doppelmeister im Sprint!

Wir gratulieren unserem Sprint-Meister im Vierer: Constantin Lövenich

Jubel beim Vierer des Ruderverbands Schleswig-Holstein mit SRC-Crack Constantin Lövenich (2. v. li.) über zwei Deutsche Meistertitel bei der Sprint-DM in Bremen. Foto: SRC
Jubel beim Vierer des Ruderverbands Schleswig-Holstein mit SRC-Crack Constantin Lövenich (2. v. li.) über zwei Deutsche Meistertitel bei der Sprint-DM in Bremen. Foto: SRC

Bremen/Bad Segeberg - Einen glänzenden Saisonabschluss feierten die Ruderer des Segeberger RC bei den Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Werdersee in Bremen. Constantin Lövenich holte bei den U17-Cracks gar zwei Titel an den Großen Segeberger See nach Hause. Im Vierer (Riemen) und im Doppelvierer (Skull), jeweils mit Ruderern des Sportinternats Ratzeburg gewann "Consti" die Finalrennen unter der Flagge des Ruderverbandes Schleswig-Holstein.

 

Im Vierer siegte Constantin über die 350-Meter-Distanz mit fast zwei Sekunden Vorsprung vor dem Essener Ruder-Regattaverein und dem Ruderverein Münster. Im Doppelvierer war der Vorsprung dagegen denkbar knapp. Im Fotofinish mit nur 2/100 Sekunden siegte Lövenich mit seinen Mitstreitern vor dem Pirnaer Ruderverein und dem Boot 1 des Essener Ruder-Regattavereins.

 

Der Sprint-Landesmeister von Schleswig-Holstein, Robin Hamann, kämpfte sich über den Hoffnungslauf in das Halbfinale des Männer Einers. Hier qualifizierte er sich jedoch souverän für den Endlauf. In einem stark besetzten Endlauf bei guten äußeren Bedingungen wurde Robin schließlich Fünfter hinter dem dominanten Moritz Witten (WSV Honnef) und den Booten von Normannia Braunschweig, ETUF Essen und Duisburger RV.  BL (15. Oktober 2021)


50. Matjes-Regatta auf der Bille

SRC-Masters-Vierer fährt auf Platz zehn in der Altersklassen-Wertung

V. li. Volker Tiedemann, Romi Haack, Myriam Langbehn, Bert Langbehn und Stfr. Zara Hemmer (Startnummer 43) freuten sich über ein gutes Rennen bei bestem Ruderwetter auf der Bille. Foto: SRC
V. li. Volker Tiedemann, Romi Haack, Myriam Langbehn, Bert Langbehn und Stfr. Zara Hemmer (Startnummer 43) freuten sich über ein gutes Rennen bei bestem Ruderwetter auf der Bille. Foto: SRC

Hamburg/Bad Segeberg - Die SRC-Masters konnten im zweiten Corona-Jahr in Folge immerhin ein Rennen bestreiten. Die traditionsreiche Matjes-Regatta der Biller Rudervereinigung musste sich auch in diesem Jahr auf 50 startende Gig-Vierer beschränken. Der Mixed-Vierer des SRC (Gig 4x+) schaffte es ohne große Vorbereitung unter 13 Booten mit der elften Zeit (19:23 Minuten) auf den zehnten Platz - altersklassenbereinigt in 19:15 Minuten. Die Strecke führte auch in diesem Jahr mit Start und Ziel vor dem Steg der Biller RV rund um die Billhuder Insel über 4 Kilometer. Im SRC-Boot saßen Myriam Langbehn, Volker Tiedemann, Romi Haack und Bert Langbehn (Stfr. Zara Hemmer).      (10. Oktober 2021) 


Stürmische Rennen in Friedrichstadt

Robin Hamann und der Männer-Doppelvierer verteidigen ihre Sprint-Titel

Der Segeberger Doppelvierer verteidigte seinen Titel bei der stürmischen Sprint-Regatta in Friedrichstadt. Foto: B. Langbehn
Der Segeberger Doppelvierer verteidigte seinen Titel bei der stürmischen Sprint-Regatta in Friedrichstadt. Foto: B. Langbehn

Friedrichstadt/Bad Segeberg – Die Aktiven des Segeberger Ruderclubs kehrten erfolgreich von der Sprintregatta mit Landesmeisterschaften auf der Eider in Friedrichstadt zurück. Sowohl Robin Hamann im Männer-Einer als auch der der Doppelvierer der Männer des SRC konnten ihre Titel bei böigem Schiebewind über die 250-Meter-Distanz aus dem vergangenen Jahr verteidigen. Im Finale war Robin in 47 Sekunden deutlich vor seinem Widersacher aus Kappeln im Ziel.

 

Kurios: Der Doppelvierer mit Robin Hamann am Schlag, Robin Horns, Bjarne Zielke und Lukas Weidinger wurde im Finale zwar Zweiter, durfte aber dennoch den Landestitel feiern, da das siegreiche Boot eine Renngemeinschaft aus Preetz und Kiel war. Renngemeinschaften können in dieser Wertung keine Landestitel erreichen.

 

Hektisch wurde es auch im abschließenden Männer-Achterrennen. Hier stellte der SRC das erste Mal seit vielen Jahren wieder eine Mannschaft. Die sechs Männer im Boot (Robin Hamann, Robin Horns, Constantin Lövenich, Lukas Weidinger, Bjarne Zielke und Christoph Bubert) wurden bestens ergänzt durch Amrei Breustedt und Lena-Marie Neutzling, gesteuert von Zara Hemmer. Nach den Vorläufen erreichte das SRC-Boot mit 19/100 Sekunden vor den favorisierten Ratzeburgern das Finale. In diesem durfte Ratzeburg nach Einspruch aber doch als viertes Boot starten, da sie in ihrem Vorlauf vom Lübecker Achter, der mit einem schadhaftem Steuer quer stand, behindert worden waren.

 

Mit vier Großbooten wurde es im Finale verdammt eng auf der Eider. Der freie Start erfolgte dann, obwohl das SRC-Boot noch nicht fertig ausgerichtet war, das somit den Rückstand auf der kurzen Strecke nicht mehr aufholen konnte und als Vierter ins Ziel fuhr. Die erste Aufregung durch die Benachteiligung am Start wich jedoch schnell der Freude über einen insgesamt gelungenen Regattatag mit fulminantem Abschluss und dem ersten reinen SRC-Achter.

 

Zuvor hatte Amrei Breustedt zwei Siege in Mixed-Booten innerhalb einer Stunde eingefahren. Sie gewann überlegen mit Christoph Bubert in der Altersklasse U 19 und kurz danach ebenso souverän mit Robin Hamann in der AK U 23. Außerdem gewannen Robin Horns im Masters Einer, Constantin Lövenich im Junior-B-Vorlauf, was von der Zeit allerdings knapp nicht fürs Finale reichte. Im Männer-Doppelzweier siegten Bjarne Zielke und Lukas Weidinger.    Bert Langbehn (07. Oktober 2021)

 


Siege bei Herbstrennen in Allermöhe

Constantin Lövenich gewann im "Schleswig-Holstein-Doppelvierer"

Ben Westphal (links) und Constantin Lövenich errangen bei der Herbstregatta in Hamburg-Allermöhe einen guten zweiten Platz im Doppelzweier. Foto: V. Tiedemann
Ben Westphal (links) und Constantin Lövenich errangen bei der Herbstregatta in Hamburg-Allermöhe einen guten zweiten Platz im Doppelzweier. Foto: V. Tiedemann

Hamburg/Bad Segeberg - Bei der Herbstregatta in Hamburg-Allermöhe  war der Segeberger Ruderclub gleich mit drei Booten vertreten. Den Beginn machte Amrei Breustedt im Juniorinnen-Einer U19, 18 Boote stellten sich den Vorentscheidungen. Als zeitschnellste Dritte im Hoffnungslauf gelang Amrei tatsächlich der Einzug ins 8-Boote-Finale. Hier kann es zu einem Zweiklassenrennen: Während die vier Erstplatzierten innerhalb einer Sekunde um die 4:04  Minuten über die 1000-m-Distanz die Medaillen unter sich ausmachten, war der Kampf um die Plätze 5-8 nicht minder spannend. Auch hier überquerten die vier Skiffs innerhalb von einer Sekunde die Ziellinie, Amrei erkämpfte sich in 4:14 Min. den sechsten Platz!

Im Männer-Einer verblieben nach Abmeldungen 14 Boote im Rennen. Im Vorlauf kontrollierte Robin Hamann das Geschehen und zog als Dritter direkt ins Finale ein. Hier dominierte Henrik Runge von der RG Hansa in 3:28 Min, dahinter kam es zu einem Fotofinish, wobei die Auswertung aufgrund der einbrechenden Dunkelheit lange auf sich warten ließ. Weniger als drei Sekunden trennten die Boote auf den Plätzen zwei bis sechs voneinander, Robin konnte sich dabei als Fünfter in 3:34 Minuten in der Norddeutschen Elite gut behaupten.

Auch im  Junioren-Einer U19 ruderte Christoph Bubert mit 13 weiteren Booten in den Vorentscheidungen. Der vierte Platz im Hoffnungslauf reichte leider nicht für das Finale, der 10. Platz ist dennoch für ihn ein ordentliches Ergebnis dank der Steigerung von Rennen zu Rennen seit der Regatta in Werder vor zwei Wochen.  

Auf der allgemeinen Regatta errang Constantin Lövenich an beiden Tagen im gesteuerten Doppelvierer U17 im Team Schleswig-Holstein die einzigen Siege für den Segeberger Ruderclub. Zusammen mit Ben Westphal rundete er seine gute Bilanz mit einem zweiten Platz am Sonntag im Doppelzweier U17 ab (Foto).   

Auch die Kinderregatta mit Rennen über 1000 m und 300 m und im Slalom in den verschiedenen Leistungsklassen verzeichnete eine großartiges Meldeergebnis, leider hat der Nachwuchs des Segeberger Ruderclubs die Chance erste Regattaerfahrungen zu sammeln hier nicht genutzt. Volker Tiedemann (06. Oktober 2021)


Endlich mal wieder Regatta!

SRC-Ruderer feiern schöne Erfolge auf traumhafter Strecke in Werder

Amrei Breustedt und Robin Hamann eröffneten die Segeberger Bilanz in Werder mit einem souveränen Sieg im Mixed-Doppelzweier U 23. Foto: V. Tiedemann
Amrei Breustedt und Robin Hamann eröffneten die Segeberger Bilanz in Werder mit einem souveränen Sieg im Mixed-Doppelzweier U 23. Foto: V. Tiedemann

Werder/Bad Segeberg  - Die 65. Havel-Ruder-Regatta in Werder hatten die Aktiven des Segeberger Ruderclubs bereits in der vergangenen Herbstsaison im Visier, aber Corona verhinderte den Plan. Dieses Jahr fand das Ereignis auf der Havel mit einer traumhaften 1000-Meter-Strecke statt und das guter Organisation und noch besserem Meldeergebnis mit mehr als 1100 Booten aus 56 Vereinen. Für SRC-Trainer Volker Tiedemann begann die Regatta schon am Donnerstag, da er durch den Ausfall des vereinseigenen Bootstrailers erst einmal einen Leihhänger aus Lübeck holen musste.

Die Anreise am Freitag verlief zunächst staufrei, erst zum Ende der gut 300 km langen Anreise kostete eine Baustelle auf dem Berliner Ring 40 Minuten. Aufgrund der dann einbrechenden Dunkelheit inspizierten die Segeberger die Strecke am Abend nach ihrer Ankunft nur von außen, ohne darauf gerudert zu haben.

Den Beginn der 1000-Meter-Rennen am Sonnabend machten Amrei Breustedt und Robin Hamann im Mixed-Doppelzweier U23. Die Beiden harmonierten prima miteinander und fuhren den ersten SRC-Tagessieg ein. Im Junioren-Einer A II nahm Christoph Bubert schon früh im Rennen Kontakt mit der Bojenkette auf und verpasste dadurch eine vordere Platzierung. Besser löste Ben Westphal seine Aufgabe im Junioren-Einer B II und verteidigte seinen knappen Vorsprung in einem umkämpften Rennen bis über die Ziellinie. Gute zweite Plätze erreichten Jano Drews im Junioren-Einer B III sowie Amrei im Juniorinnen-Einer A II. Pech für Robin im Männer-Einer: Der Deutsche Vize-Meister im Junioren-Einer auf der Außenbahn konnte sich bei glattem Wasser vom Start weg absetzen, während der Rest des Feldes durch eine Motorbootwelle im Startbereich ausgebremst wurde. Robin blieb so „nur“ Platz zwei.

Mit der Wut im Bauch konnte er das Ergebnis am Sonntag über die 500-Meter-Sprintdistanz umdrehen und fuhr in 1´29 Min. sogar die schnellste Zeit aller Männer-Einer. Dafür reichte es am Morgen im Mixed-Doppelzweier nur zum zweiten Platz in einem vollen 6-Boote-Feld. Christoph löste seine Aufgabe besser und wurde im Fotofinish Dritter, ein „Krebs“ nach der halben Distanz kostete ihm den Sieg. Amrei legte los wie die Feuerwehr und sah schon wie die sichere Siegerin aus, bevor ihr drei Schläge vor der Ziellinie noch eine kapitaler Fehler unterlief und sie als Dritte die Ziellinie passierte.

Das insgesamt gute Abschneiden der einzigen Delegation aus Schleswig-Holstein bei dieser Regatta rundeten zwei weitere zweite Plätze von Ben und Jano im Junioren- Einer ab, während die Konkurrenz für Ben & Christoph im Doppelzweier der Altersklasse A I an beiden Regattatagen dann doch noch zu stark war.  

Volker Tiedemann     (21. September 2021) 


Abstimmung mit Abstand

Über 30 Mitglieder in Wahlstedter Schule bei Jahreshauptversammlung

Die Mitglieder des SRC kamen in die Aula der Poul Due Jensen Schule in Wahlstedt zur Jahreshauptversammlung des SRC. Foto: B. Langbehn
Die Mitglieder des SRC kamen in die Aula der Poul Due Jensen Schule in Wahlstedt zur Jahreshauptversammlung des SRC. Foto: B. Langbehn

Bad Segeberg/Wahlstedt - Das war wohl die erste Jahreshauptversammlung seit der Wiedergründung, die die Mitglieder des Segeberger Ruderclubs nicht in ihren eigenen Clubräumen am Großen Segeberger See abhielten. Der Grund ist klar: Die leidige Pandemie erlaubte es nicht, ausreichend vielen Gästen die nötigen Abstände einhalten zu lassen, weshalb die Ruderer in eine Schule auswichen. Die Poul Due Jensen Schule in Wahlstedt überließ  freundlicherweise ihre Räume und so kamen über 30 Mitglieder zur ersten Jahreshauptversammlung nach Corona.

 

Im Mittelpunkt standen Wahlen und Ehrungen. Geehrt wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft (in Abwesenheit) Udo Keggenhoff. 30 Jahre rudern seine Frau Silke sowie Udo Ehmke, Mischa Lippert und Matthias Wulf aktiv auf dem Segeberger See. Für 10 Jahre Mitgliedschaft erhielten Robin Hamann und Bert Langbehn die Ehrennadel ans Revers gesteckt.

 

Einen besonderen Dank sprach Vorstandssprecher Jürgen Mortzfeld Wolfgang Schuchardt aus, der nach langen, engagierten Jahren als Haus- und Stegwart unter tatkräftiger Mithilfe seiner Frau Hildegard Hengst ausschied und sein Amt an Gunnar Lövenich übergab. Mortzfeld war für den ausgeschiedenen Martin Theuerkauff als Vorstandssprecher aufgerückt. In das so vakant gewordene Amt des Sportwarts wurde Bert Langbehn einstimmig gewählt, nachdem er in den vergangenen Monaten bereits kommissarisch im Vorstand mitgearbeitet hatte. Dagmar Mortzfeld steht für eine weitere Wahlperiode als Schriftwartin zur Verfügung, was die anwesenden Mitglieder ebenso ohne Gegenstimme autorisierten.

 

Größte Aufgabe des Vereins ist in naher Zukunft der Bau eines neuen Steges, für das die erforderlichen Mittel der Stadt Bad Segeberg, des Kreis- und des Landessportverbandes bereits zugesagt, aber noch nicht final frei gegeben sind. Die aktuelle Anlage ist nach mehr als 40 Jahren kaum noch tragfähig und wird nun durch eine Metallkonstruktion ersetzt. Der Vorstand des Vereins wurde auf Antrag von Kassenprüfer Matthias Wulf einstimmig entlastet.         Bert Langbehn (25. August 2021)


Segeberger bei der DM in Essen

SRC-Doppelzweier im Halbfinale, Achter rudert auf starken vierten Platz

Robin Hamann (vorne) verpasste mit seinem Partner Nils Seifert (Pirna) im Doppelzweier U23 die A-Finals. Im Einer gewann Robin das B-Finale souverän und wurde Gesamtsiebter. Foto: V. Tiedemann
Robin Hamann (vorne) verpasste mit seinem Partner Nils Seifert (Pirna) im Doppelzweier U23 die A-Finals. Im Einer gewann Robin das B-Finale souverän und wurde Gesamtsiebter. Foto: V. Tiedemann

Essen/Bad Segeberg - Ja, die Deutschen Jugendmeisterschaften U17/U19/U23 in Essen fanden tatsächlich statt – mehr als 1350 Sportler aus 165 Vereinen waren zum Baldeneysee gekommen. Für die Junioren war diese Meisterschaft zugleich die erste offizielle Regatta in der Saison 2021 - mein Respekt an den Essener Ruder-Regatta-Verein mit seinen mehr als 300 Helfern für den Mut und die Tatkraft, eine derartige Mammutveranstaltung unter Corona-Bedingungen durchzuführen.

Vom Segeberger Ruderclub nahmen nach 1997 erstmalig wieder fünf Sportler an den Meisterschaften statt, nachdem Trainer Volker Tiedemann von 2013-2018 mit jeweils nur einem Sportler und 2019 mit zwei Aktiven zu den nationalen Titelkämpfen gereist war. 

 

Mit  Ben Westphal, Matteo Mandelkow und Constantin Lövenich starteten gleich drei Sportler im Schleswig-Holstein-Achter der B-Junioren (U17) - leider nicht unter der Flagge des Segeberger Ruderclub sondern als größte Fraktion im Achter für den Ruderverband Schleswig-Holstein. Die Trainingswochenenden zuvor in Lübeck verliefen eher ein wenig chaotisch, so dass sich die Erwartungen auf eine vordere Platzierung im 6-Boote-Feld in Grenzen hielten. Umso mehr überraschte die Crew im Finale mit einem langgezogenen Endspurt auf den letzten 500 m, als sich der Achter von der letzten Position nach 1000 m noch bis auf den souveränen vierten Platz nach vorn schob.

 

Zuvor starteten Matteo und Ben im Doppelzweier U17 ebenso wie Constantin in Rgm mit dem Ratzeburger Magnus Bürau. Matteo und Ben konnten sich im Doppelzweier seit Mitte Mai kontinuierlich steigern und sind mit guten Chancen auf einen Platz in der ersten Hälfte des Starterfeldes (26 Boote) nach Essen gereist, um ihren Landeskaderstatus zu verteidigen. Von Constantin lagen mir keine vergleichbaren Trainingsdaten vor, da er im Doppelzweier mit Magnus in Ratzeburg trainiert hatte.

 

Matteo+Ben überraschten dann tatsächlich mit einen Vorlaufsieg am Donnerstag und der direkten Qualifikation ins Halbfinale, hier fehlte den beiden dann aber die Cleverness sich für die Finalrennen der schnellsten 12 Boote zu qualifizieren. Constantin war zuvor mit seinem Ratzeburger Partner nach Vor- und Hoffnungslauf ausgeschieden. Er wechselt jetzt nach den Sommerferien an das Sportinternat in Ratzeburg, vertritt dort aber weiterhin die Farben des Segeberger Ruderclubs.

 

Robin startete im Männer-Doppelzweier U23 in Rgm mit Nils Seifert (Pirnaer Ruderverein) - 11 Boote hatten hier gemeldet. Zum Training war er dafür an den letzten Wochenenden vor Essen noch nach Dresden und Brandenburg gereist. Darüber hinaus habe ich mich besonders darüber gefreut, dass er sich entgegen der Meldeempfehlungen der Bundestrainer nicht für einen Start in einem „schlechten“ Doppelvierer entschieden hat, um sich stattdessen noch einmal im Männer-Einer U23 (14 Boote) zu positionieren. Tatsächlich ließ das Meldeergebnis die Hoffnung auf eine Überraschung nach der bisher unglücklichen Saison zu:  Im Vorlauf genügte der dritte Platz zum Einzug in Halbfinale, diese Aufgabe löste Robin als Zweiter hinter dem späteren Deutschen Meister (und WM-Vierten von Racice) Jonas Gelsen (Frankfurt) souverän.

 

Nach dem guten dritten Platz zuvor im Vorlauf des Doppelzweiers waren wir am Donnerstag noch zuversichtlich, die A-Finals zu erreichen. Am Freitag kam dann aber die Ernüchterung: Der vierte Platz im Doppelzweier-Hoffnungslauf reichte trotz eines ordentlichen Rennens nicht zum Einzug der schnellsten Sechs. Mit der Enttäuschung schwand bei Robin leider auch das gerade zurück gewonnene Selbstvertrauen für das Halbfinale am Abend im Einer: Die ersten drei Einer qualifizierten sich für das A-Finale, mit dem vierten Platz blieb Robin auch hier nur das ungeliebte B-Finale, während sich sein Doppelzweier-Partner Nils Seifert im zweiten Halbfinale noch für das A-Finale im Einer qualifizieren konnte.  

 

Daher entschlossen sich beide, im B-Finale des Doppelzweiers noch einige Körner zu sparen (Platz 9 in der Endabrechnung), um später für den Einer die volle Leistungsfähigkeit zu wahren. Der innere Leistungsdruck war verflogen und Robin fuhr tatsächlich zu einen sicheren Sieg im B-Finale und damit auf einen 7.Platz in dieser Konkurrenz, nur 5 Sekunden hinter dem Bronze-Medaillen-Gewinner aus Kappeln.

 

Jana Peters startete für den Segeberger Ruderclub im Leichtgewichts-Frauen-Einer U23 (14 Boote), da sie zusammen mit Amrei Breustedt das Gewichtlimit für einen Start im Zweier in der Leichtgewichtsklasse (57 kg) leider nicht schaffte. Mit dem 11.Platz beendete Sie ihren ersten Meisterschaftseinsatz, sie wechselt ab September als FSJlerin nach Lübeck..

Auch wenn sich meine sportlichen Erwartungen schon vor Essen in Grenzen hielten, freue ich mich doch über einen würdigen Abschluss mit dieser Trainingsgruppe nach nunmehr zwei Jahren Corona-Training ohne offizielle Regatten.

Volker Tiedemann (22. Juli 2021)


Youngster lassen aufhorchen

Drei SRC-Starter bei der DRV-Leistungsüberprüfung der U 17 am Start

Hamburg/Bad Segeberg - Die traditionelle bundesweite DRV-Junioren-Regatta in Hamburg als Generalprobe drei Wochen von den Deutschen Jugendmeisterschaften fiel nun leider auch der Corona-Pandemie zum Opfer. Dennoch wollte der Veranstalter den Sportler eine bundesweite Leistungsüberprüfung ermöglichen und ließ dafür insgesamt 200 B-Junioren zu. Der Ruderverband Schleswig-Holstein durfte daher nur jeweils 8 Juniorinnen und Junioren in der Altersklasse U17 melden, davon drei Junioren vom Segeberger Ruderclub !

Nach der landesweiten Kleinbootüberprüfung Anfang Mai haben sich Ben Westphal & Matteo Mandelkow (Foto links) im Junioren-Doppelzweier zusammengefunden und seither im Training stetig verbessert. Constantin Lövenich startete in Hamburg mit dem Ratzeburger Magnus Bürau ebenfalls im Doppelzweier und zusammen mit Leonhard Tanneberg und Till Neumann aus dem Sportinternat Ratzeburg im gesteuerten Doppelvierer.

22 Doppelzweier aus allen Regionen Deutschlands stellten sich dem Vergleich. Im ersten Vorlauf ruderten Matteo und Ben auf einen guten vierten Platz hintern den Booten aus Konstanz,Waltrop und Frankfurt und wurden damit am Sonntag für das C-Finale (Platz 13-17) gesetzt. Mit einer Zeit von 5´21,41 Min konnten beide Ihre Trainnigsleitungen voll abrufen. Im vierten Vorlauf wurden Constantin und Magnus Fünfte in 5´25,85 und ruderten am Sonntag im D-Finale (Platz 18-22). Am Sonntag hatte sich Schiebewind eingestellt, entsprechend wurden in den Finalläufen deutlich schnellere Zeiten aufgerufen: In 5´14,99 Min erreichten Ben und Matteo abschließend Platz 17,während sich Contantin und Magnus in 5´21,03 auf Platz 20 einreihten. Sieger in diesem Rennen wurden übrigens die Sportinternatler Leonhard Tannenberg und Till Neumann in einem hart umkämpften A-Finale in 4´57,57 Min.   

Der Doppelvierer mit diesen Sportlern konnte die höheren Erwartungen im Doppelvierer hingegen nicht erfüllen: Über den 3.Platz im Vorlauf konnte sich das Quartett mit Segeberger Beteiligung nur für das B-Finale(Platz 6-10) in einem 10 Boote-Feld qualifizieren, hier ruderte Constantion mit seiner Mannschaft in 4´52,32 Min. auf den zweiten Platz hinter der Renngemeinschaft aus Niedersachsen (insgesamt also auf den 7.Rang). Volker Tiedemann (8. Juni 2021)


Erste Regatta 2021 auf Küchensee

In Ratzeburg durften sich die Ruderer wieder im Boot messen

Ratzeburg - Die Ratzeburger Ruderregatta war jetzt die erste offizielle Regatta des Deutschen Ruderverbandes im Jahr 2021. Ohne internationale Beteiligung trafen sich hier die U23-Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet, um auf dem Küchensee u.a. auch die Qualifikation zur U23-WM Anfang Juli im tchechischen Racice auszutragen. Nach dem unbefriedigenden Ergebnis von München konnte sich Robin Hamann leider nicht für einen Start im Mannschaftsboot empfehlen und ging in Ratzeburg erneut im Einer an den Start: 

 

Samstag                                                                                                            

 

1. RC Nassovia Höchst 7´38,32 - Jonas Gelsen (Ranglisten-Erster von München) startet damit bei der U23-EM für Deutschland im Einer
2. RK Normania Braunschweig 7´42,84 - Felix Heinrich (Ranglisten -7.)
3. Hildesheimer RC 8´01,81 - Jannis Romanowski (8.)
4. Pirnaer RV 8´05,51 - Nils Seifert (22.)
5. Segeberger RC 8´07,35 - Robin Hamann (24.)
6. SC Magdeburg 8´14,97 - Paul Pietsch (23.)
7. Ulmer RC Donau
8´16,92 - Marcel Schöpf (startete nicht in München)

 

Sonntag

 

1.  Hildesheimer RC 7´25,28  
2. Hürther RG 7´34,61 - Christian Förster (17.)
3.  Segeberger RC 7´36,48  
4. Pirnaer RV 7´38,11  
5. SC Magdeburg 7´38,42  
6. Ulmer RC Donau 7´45,83

Robin weiter in Lauerstellung

Auch zweiter Kleinboottest in München noch nicht überzeugend

München/Bad Segeberg - Für die zweite nationale Kleinbootüberprüfung am Pfingst-Wochenende in München erhielt Robin Hamann jetzt einen der begehrten 24 Startplätze. Hier wurde er nach den Ergebnissen der ersten Überprüfung in Hamburg im April auf Platz 22 gesetzt. 

Aus den vier Vorläufen mit jeweils 6 Starter galt es einen der ersten drei Plätze zu erreichen, um im weiteren Verlauf um die vorderen 12 Plätze der Rangliste zu rudern. Robin kam hier von Begin an nicht ins Rennen und verfehlte dieses Ziel mit dem fünften Platz deutlich.

Im Zwischenlauf das gleiche Procedere: Die ersten drei Plätze berechtigten zum Start im C-Finale (Platz 13-18). Hier ging Robin das Rennen deutlich offensiver an und führte nach 500m sogar mit fast einer Bootslänge Vorsprung. Nach 1000m rückte das Starterfeld aber mehr und mehr zusammen, den zweiten Platz zur Streckenhälfte konnte er leider nicht länger halten und fiel am Ende noch auf den undankbaren vierten Platz zurück.

Somit erreichte Robin leider nur das D-Finale (Platz 19-24) am Sonntag. Hier ein ähnliches Bild: Auf der ersten Streckenhälfte konnte er sich noch gut behaupten, durch  fehlendes Selbstvertrauen und sicher auch Frust, dazu noch bei schwierigen Schiebewind-Bedingungen mit mehr und mehr Wellen zum Ziel hin ließ er sich durchreichen und überquerte schließlich als Letzter die Ziellinie. Damit gelang Robin in München leider nicht die erhoffte Verbesserung gegenüber der ersten Kleinbootüberprüfung in Hamburg, in der Gesamtbetrachtung dieses Wochenendes hat sich Robin auf der Olympia-Regattastrecke aber deutlich unter Wert geschlagen. 

Volker Tiedemann (7. Juni 2021)


Guter SRC-Leistungstest in Lübeck

Constantin Lövenich fährt ins A-Finale der U-17-Nachwuchsskuller

Der Segeberger Constantin Lövenich fuhr beim U 17-Leistungstest der Skuller in Lübeck ins A-Finale. Foto: V. Tiedemann
Der Segeberger Constantin Lövenich fuhr beim U 17-Leistungstest der Skuller in Lübeck ins A-Finale. Foto: V. Tiedemann

Lübeck. Leider wurde auch die traditionelle Lübeck Regatta zu Beginn der Wettkampfsaison coronabedingt abgesagt. Um wenigstens dem Nachwuchs eine Startmöglichkeit zu bieten, bat Landestrainer Björn Lötsch die B-Junioren (U17) ersatzweise zu einer Leistungsüberprüfung innerhalb des Ruderverbandes Schleswig-Holstein (RVSH) im Kleinboot in die Hansestadt auf die Wakenitz. Unter ihnen gleich vier Starter des SRC.

Im Einer der offenen Gewichtsklasse qualifizierte sich Constantin Lövenich als Vorlaufsieger für das A-Finale am Nachmittag, während Ben Westphal und Matteo Mandelkow mit zweiten Plätzen in den Vorläufen ins B-Finale ruderten. Der Lübecker Leonhard Tannenberg aus dem Sportinternat Ratzeburg dominiert diese Altersklasse bundesweit und ließ folgerichtig die gesamte Konkurrenz in 3:34 Min. über die 1000m-Distanz weit hinter sich, auf Platz zwei fuhr mit Till Neumann (Schleswig) in 3´52 Min. ebenfalls ein Sportler des Sportinternats. Constantin konnte hier mit dem vierten Rang (4´02) hinter dem Ratzeburger Magnus Bürau (3´59) sehr zufrieden sein.

Im B-Finale zeigte Ben Westphal ansteigende Form und gewann in 4´02 Min. vor Fritz Düllmann (Kappeln/4´04) und Matteo Mandelkow (4´10). Damit belegten die Segeberger unter 13 Sportlern im Lande die Plätze 4, 5 und 7 der Rangliste. 12 Sportler stellten sich der Konkurrenz in der Leichtgewichtsklasse. Jano Drews belegte  - nicht zuletzt aufgrund von Steuerproblemen - den dritten Rang im Vorlauf, konnte sich aber im C-Finale deutlich steigern und erkämpfte nach einem starken Endspurt im Zielfoto-Entscheid noch den 2. Platz (4´05 Min.) - das bedeutet Platz 9 in der RVSH-Rangliste. (04. Mai 2021)         Volker Tiedemann


Robin Hamann auf Platz 21

Viel Mühe bei der 1. DRV-Kleinbootüberprüfung in Hamburg-Allermöhe

Robin Hamann (im rot-weißen Trikot) hatte viel Mühe bei der Kleinbootüberpüfung in Hamburg. Foto: V. Tiedemann
Robin Hamann (im rot-weißen Trikot) hatte viel Mühe bei der Kleinbootüberpüfung in Hamburg. Foto: V. Tiedemann

Nach dem coronabedingten Ausfall des zentralen DRV-Langstreckentestes Ende März in Leipzig und der Absage der Deutschen Kleinboot-Meisterschaften vom 16. bis 18.April 2021 in Köln trafen sich die männlichen U23-Skuller jetzt ersatzweise zur 1. DRV-Kleinbootüberprüfung in Hamburg.

 

Drei Wochen zuvor mussten sich die Sportler an den jeweiligen regionalen Stützpunkten einen 2000m-Wettkampftest auf dem Ruderergometer unterziehen. Am Olympiastützpunkt in Hamburg-Allermöhe unterbot der Segeberger Robin Hamann in 6:09,9 Min die DRV-Norm dieser Altersklasse, bundesweit ist er mit dieser Zeit auf Platz 14 gelistet.

 

Zur Kleinbootüberprüfung waren 36 SkuIler (darunter vier der offenen Altersklasse) nach Hamburg gekommen. Um die Vorläufe gerecht zu setzen, fand am Freitag ein Einzelzeitfahren über  2000m statt. In den sechs Vorläufen qualifizieren sich jeweils die schnellsten 3 Boote für die Zwischen- und Finalläufe um die Plätze 1-18, für die übrigen Sportler geht´s nur noch um die Plätze 19-36.

Der Vorlauf schien für Robin eine lösbare Aufgabe, den begehrten dritten Platz zu erreichen. Aber ausgerechnet Til Schindelhauer aus Kappeln fuhr in dritter Position auf der Nebenbahn nach 500 m eine Bootslänge Führung heraus. Robin fand auf der verbleibenden Strecke kein Mittel, den Rückstand wettzumachen und musste sich schließlich mit dem unliebsamen vierten Platz begnügen.      

 

Im Zwischenlauf lief es vom Start weg deutlich besser und Robin führte das Feld nach 500m bereits mit mehr als 3 Sekunden Vorsprung an. Das gleiche Bild auch nach 1000 und 1500m, so dass der 2.Platz, der für das D-Finale (Platz 19-24) berechtigt, in greifbarer Nähe schien. Dann verließen Robin aber der Mut und die Kraft und er ließ die stark spurtenden Skuller aus Erlangen und Magdeburg doch noch vorbeiziehen.

 

Somit blieb dem Segeberger am Sonntag nur das E-Finale (Platz 25-30). Hier ging Robin das Rennen im Vergleich zum Zwischenlauf etwas verhaltener an und überließ zunächst dem Boot aus Kettwig die Führung, übernahm dann aber kurz nach der 1000m-Marke die Spitzenposition und gewann schließlich - auch durch einen beherzten Endspurt - das Rennen mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung.    

 

Dieses Ergebnis bedeutet Platz 21 in der aktuellen nationalen Rangliste der Altersklasse U23. Hoffen wir nun, dass Robin mit dieser Leistung auch bei der 2. Kleinbootsüberprüfung Ende Mai in Brandenburg einen Startplatz erhält.  (21. April 2021)




SRC-Team gewinnt Alster-Ergo-Cup

Christel Langbehn fährt Weltrekord über 60 Minuten

V.  li. Dagmar Mortzfeld, Christel Langbehn (auf dem Ergo), Myriam Langbehn und Bert Langbehn belegten als Staffel beim Ergo-Marathon einen starken 2. Platz.                                           Foto: Jürgen Mortzfeld
V. li. Dagmar Mortzfeld, Christel Langbehn (auf dem Ergo), Myriam Langbehn und Bert Langbehn belegten als Staffel beim Ergo-Marathon einen starken 2. Platz. Foto: Jürgen Mortzfeld

Der Segeberger Ruderclub hat die 13. Auflage des Alster-Ergo-Cups auf dem Concept 2 Ruderergometer, ausgerichtet vom RV Wandsbek, gewonnen. Diese 13. Auflage des Wettbewerbs, der sonst in den Clubräumen des RVW und der RG Hansa in Hamburg ausgetragen wird, fand in diesem Winter von November bis Februar ausschließlich online statt. Auf diese Weise hatten sich nicht, wie sonst üblich, Ruderer aus Hamburg und Umgebung, sondern aus dem ganzen Bundesgebiet und insgesamt vier Nationen angemeldet. 79 Männer und Frauen griffen in neun Wettbewerben über fiktive Streckenlängen von 500 Metern bis zum Halbmarathon (21097 Meter) herzhaft in die Kette der Ruderergometer – alle bei sich zu Hause auf dem Dachboden, in der Garage, auf dem Balkon oder im Keller.

 

Die Segeberger waren mit sechs Teilnehmern am Start. Die älteste, Christel Langbehn (Jahrgang 1935) räumte dabei noch einen aus dem Jahr 2001 datierenden Weltrekord, gehalten von einer damals 80-jährigen Neuseeländerin, über 60 Minuten ab. Sie ruderte auf dem Ergometer in dieser Zeit 10802 Meter und gewann diese Teildistanz, die sie zum ersten Mal überhaupt auf dem Ergometer in Angriff nahm. Insgesamt wurde die Seniorin siebte des Wettbewerbs und damit beste Segebergerin.

 

Zweitbeste war Dagmar Mortzfeld mit Platz 28. Weitere SRC-Platzierungen: Bert Langbehn (Platz 44), Romi Haack (45), Myriam Langbehn (52), Michael Schatt (53). Die Segeberger gewannen die Mannschaftswertung mit 845 Punkten vor der RG München (686) und dem Germania RV Eutin (591).

 

Zwei Wochen später belegten die Heimruderer des SRC als Staffel einen starken zweiten Platz beim Ergo-Marathon des RV Wandsbek. 21 Einzelstarter sowie je sechs 2-er und 4-er Staffeln hatten sich die virtuellen 42,195 Kilometer zugemutet. Das SRC-Team "Kalkberg" kam mit Bert Langbehn (Halbmarathon, 21097 m), Dagmar Mortzfeld (10 000 m), Myriam Langbehn (6000 m) und Christel Langbehn (5000), nur geschlagen von einer top besetzten Renngemeinschaft auf Platz 2 vor einer Staffel aus Grenoble, Germania RV Eutin, Hannoverscher Ruderclub und dem Team 2 aus Grenoble.


Robin Hamann beim Massenstart

Städtevergleich U17 in Hamburg

Ben Riemann fuhr auf Platz 3 im Boot des "Team Lübeck" beim Städtevergleich der B-Junioren. Foto: V. Tiedemann
Ben Riemann fuhr auf Platz 3 im Boot des "Team Lübeck" beim Städtevergleich der B-Junioren. Foto: V. Tiedemann
Hamburg. Ben Westphal startete jetzt im "Team Lübeck" beim Städtevergleich der B-Junioren (15/16 Jahre) am 03./04.Oktober in Hamburg. Jeweils die besten Teams aus Berlin, Bremen, Dresden, Hamburg, Lübeck, Potsdam und Rostock trafen am Sonntag auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe im Achter aufeinander, das "Team Lübeck" belegte hier nach nur wenigen Übungseinheiten einen respektabeln vierten Platz.
Zuvor durften sich die Sportler am Samstag schon in den Klein- und Mittelbootsklassen messen. Ben ruderte mit Rickert Clausen (Friedrichstadt) im Doppelzweier erneut auf Platz 4 ebenso wie am Nachmittag auch im Doppelvierer zusammen mit Teo Tassa (Ratzeburg), Leonhard Tanneberg (Lübeck) und Stm. Tizian Hillemann (Geesthacht). 
In der Gesamtwertung belegte das "Team Lübeck" Platz 3 unten den sieben teilnehmenden Städten, souveräner Sieger wurde das Gastgeber-Team aus Hamburg.   Volker Tiedemann

Rudern – Friedrichstädter Ruderregatta – verbunden mit den Sprint-Landesmeisterschaften Schleswig Holstein am 27.September 2020

„Landesmeister in Ruder-Sprint“

Friedrichstadt. Bei den Sprint-Landesmeisterschaften im Rahmen der Friedrichstädter Ruderregatta gelang dem Segeberger Ruderclub jetzt ein Doppelerfolg:

Im Männer-Doppelvierer hatten die  Segeberger als achtes Boot nachgemeldet. Mit einem souveränen Vorlaufsieg zog die Crew mit Robin Hamann, Robin Horns, Bjarne Zielke und Lukas Weidinger gegen den RK Flensburg in das Finale ein. Hier galten die Preetzer, die im Vorlauf u.a. das starke Boot aus Kappeln ausgeschaltet haben, als klare Favoriten. Den besten Start im Finale gelang aber dem Segeberger Ruderclub. Dieser kleine Vorsprung verunsicherte das Preetzer Quartett derartig, dass sie bei Streckenmitte einen kapitalen Krebs fingen. Das Preetzer Boot kam nahezu zum Stillstand, musste noch den Ruderclub Süderelbe passieren lassen und machte dem Segeberger Ruderclub den Weg frei zu einem überraschenden Landesmeistertitel im Großboot.

Zuvor setzte sich Robin Hamann im Männer-Einer in den Vorläufen auf der 250 m –Strecke durch und erreichte unter 16 Startern einen der begehrten drei Finalplätze. Im Finale kam es dann zum Showdown gegen seinen ewigen Widersacher Nils Stutz aus Kappeln sowie Konstantin Kluge aus Flensburg. Vom Start weg übernahm der Segeberger die Führung und wurde in 48 Sekunden Landesmeister in dem schnellsten Einer-Rennen des Tages.

Auch außerhalb der Landesmeisterschaften konnte Robin Hamann überzeugen:  Im Mixed-Doppelvierer siegte er mit Jana Peters, Amrei Breustedt und Bjarne Zielke ebenso wie im Mixed-Doppelzweier wenig später mit Amrei Breustedt.

Im Nachwuchsbereich gewannen Jano Drews und Constantin Lövenich beide ihre Abteilungen im Jungen-Einer 14 Jahre ebenso wie später zusammen den Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre. Mit dieser Empfehlung gehen beide nun am kommenden Samstag in Ratzeburg bei der Jungen-und-Mädchen-Regatta über die 1000 m-Distanz auf dem Küchensee an der Start. 

Volker Tiedemann

Bootstaufe am 20.September 2020

Seit nun schon beinah´ 50 Jahren 

aus diesem Haus wir Boote tragen.

Ein Mitglied dieser ersten Stunde 

befindet sich hier in der Runde

und legte oft an seine Hand,

als dieses Bootshaus neu entstand.

Nur wenig später wollt´  er´s wagen

Regatten bei uns auszutragen.

Den Rennsport hat er stark geprägt, 

die Bojen stets exakt verlegt,

und diese Wettfahrt lang geleitet,

ihr´n guten Ruf weithin verbreitet.

Zuletzt auch noch vor ein paar Jahren 

ist er aktiv noch Rennen gefahren

und hat den weiten Weg genommen 

zur „FISA-Masters“ hinzukommen.

Daneben noch im Vorstand tätig,

als Sportwart mehrfach bei der Wahl bestätigt,

konnt´ er uns alle motivieren

für´s Sportabzeichen zu trainieren.

Als Trainer von den Kids geachtet, 

Talente intensiv betrachtet,

selbst Robin hat davon berichtet -

auch er wurd´ einst von ihm gesichtet. 

Drum woll´n  dies´ Skiff wir „FALK“ nun nennen

und schicken es in viele Rennen.

Und führe es sein weiter Weg 

recht oft bis hin zu Siegersteg.

 

Ich taufe dich auf den Namen – „FALK“ 

und wünsch´ dir allzeit eine Handbreit Wasser unterm Kiel


Wir sind ein Sportverein für Menschen von 10 bis 90 Jahren. Hier findet jeder Platz, der die Natur liebt,

Gemeinschaft in seiner Altersgruppe sucht, Freude an Jugendarbeit hat oder sich mal

so richtig auspowern möchte.

Du findest uns überwiegend auf dem Großen Segeberger See oder

in unserem Trainingszentrum im Winklersgang 4, 23795 Bad Segeberg,

aber natürlich entdecken wir auch  internationale Gewässer.

 

Keiner muss, jeder kann. Es gibt für jeden unterschiedliche Interessensgruppen:

Freizeitrudern, Leistungsrudern, Wanderfahrten, Regatten.