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Deutsche Jugendmeisterschaften in Brandenburg vom 20.-23.Juni 2019

Bronze für Robin Hamann / Amrei Breustedt rudert auf Platz 6

"Brandenburg/Havel. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften errang Robin Hamann jetzt die erhoffte Medaille : Im Junioren-Vierer o.Stm. A (17/18 Jahre) fuhr der Sportler des Segeberger Ruderclubs in Renngemeinschaft mit Luis Schätzle (Lübeck), Clemens Jeschke (Schwerin) und Adrian Renken (Hamburg) auf den Bronzerang.

Diese Mannschaft hat sich erst drei Wochen zuvor bei der bundesweiten Junioren-Regatta in Hamburg gefunden, nachdem Robin Hamann mit seinem Zweier-Partner Adrian Renken in der nationalen Rangliste nur Platz 15 erruderte, der nicht zur erhofften Junioren-WM-Qualifikation reichte. Schon in Hamburg fuhr dieser Vierer nach zögerlichem Start ein beherztes Rennen und wurde überraschend Dritter. Die Zeit bis zur Deutschen Jugendmeisterschaft hat die Mannschaft unter der Führung von Schleswig-Holsteins Landestrainer Björn Lötsch genutzt, die technische Feinabstimmung im Boot vorzunehmen und verloren gegangenes Selbstvertrauen zurückzugewinnen. 

Im Finale bei den Deutschen Jugendmeisterschaften dann aber ein ähnliches Bild wie in Hamburg: Nach 500m betrug der Rückstand auf das favorisierte Boot aus Hessen – das sind die Europameister 2019 in dieser Bootsklasse – schon 4,25 Sekunden. Erst jetzt wachte die Crew um Robin Hamann auf und verkürzte mit den jeweils schnellsten Zwischenzeiten in dem 6-Boote-Feld kontinuierlich den Abstand zur Spitze. Doch auf den letzten 500 m waren die Europameister nicht mehr einzuholen. Dahinter aber kam es vor der voll besetzten Tribüne an der Regattastrecke auf dem Beetzsee zu einem erbitterten Dreikampf um die übrigen Medaillen zwischen den Renngemeinschaften Halle/Magdeburg/Berlin, Lübeck/Segeberg/Schwerin/Hamburg sowie Leverkusen/Hürth/Bonn/ Dortmund. Erst ein Steuerfehler in dem Boot aus Nordrhein Westfalen kurz vor dem Ziel brachte die Entscheidung: Die Europameister der Rgm. Frankfurt/Limburg/Gießen/Marburg gewannen nach 2000 m in 6´10,06 Minuten vor der Ost-Auswahl (6´12,18) und mit nur 0,64 sec Vorsprung vor dem Nordvierer (6´12,80). Damit konnte die Mannschaft mit Robin Hamann im Bug den Abstand auf die neuen Deutschen Meister noch auf 2,74 Sekunden verkürzen. Während die Sieger für die Junioren-WM in Tokio nominiert wurden, bedeutet die Bronze-Medaille für Robin Hamann ein versöhnlicher Abschluss nach einem bis dahin unglücklichen Saisonverlauf.

Mit Amrei Breustedt war eine zweite Sportlerin des Segeberger Ruderclubs in den Finalrennen um die Deutschen Jugendmeisterschaften vertreten. In der Landesauswahl Schleswig-Holstein ruderte sie im Juniorinnen-Doppelvierer m.Stf. B (15/16 Jahre) mit Johanna Hansen, Carlotta Kellinghusen (beide Kappeln), Helene Schernus (Kiel), Amrei Breustedt (SRC) sowie Kimberly Fuchs (Lübeck). Über einen zweiten Platz im Vorlauf und einem hart umkämpften dritten Platz im Halbfinale gelang der Einzug in den Endlauf der besten 6  Doppelvierer, damit war das gesteckte Saisonziel erreicht.  Dass es hier über die 1500m-Distanz in dieser Altersklasse nur zu Platz 6 (5´33,55 Minuten) hinter den Vertretungen aus Berlin (5´22,09), Potsdam (5´23,97), Magdeburg/Halle (5´25,21), Baden-Württemberg (5´27,13) und Nordrhein-Westfalen (5´27,84) reichte, tat der Freude in der Mannschaft keinem Abbruch. "

Foto 1881 - von vorn: Luis Schätzle, Adrian Renken, Clemens Jeschke, Robin Hamann

Foto 1892 - von links: Robin Hamann, Clemens Jeschke, Adrian Renken, Luis Schätzle

 

Volker Tiedemann

SRC: Gute Platzierung beim Coastal Rowing

Bad Segeberg – Die Masters des Segeberger Ruderclubs stellten sich kürzlich der völlig neuen Herausforderung des Küstenruderns bei der „Coastal Rowing Challenge 2019“ auf der Nordseeinsel Amrum. Wegen schwerer Sturmböen wurde der Wettbewerb auf einen Tag reduziert. Hier schaffte Dagmar Mortzfeld im Frauen-Einer über einen 500-Meter-Wendekurs den Einzug in die Runde der besten acht. Unter den Teilnehmern waren die amtierende Weltmeisterin aus den Niederlanden sowie die Vize-Weltmeisterin aus der Ukraine.

 

Das Küstenrudern hat im Vergleich zu Regatten auf Seen oder Kanälen seine eigenen Gesetze. Die Starter müssen Wind, Wellen und Strömungen der Nordsee beherrschen, so dass selbst die Vize-Weltmeisterin im Einer nach einem technischen Fehler das Finale der besten vier verfehlte. Die Segebergerin Dagmar Mortzfeld erreichte in der Vorschlussrunde einen starken siebten Platz. Im Männer-Einer wurde Bert Langbehn Vierter seines Vorlaufes.

 

Platz drei erreichte der Frauen-Vierer am Morgen bei noch ablaufendem Wasser auf einem 2000-Meter-Dreieckskurs. Sabine Grunert, Myriam Langbehn, Ute Wahlert, Dagmar Mortzfeld und Steuermann Bert Langbehn navigierten sich in diesem Rennen trickreich durch die Sandbänke des Watts vor Amrum. Zum Abschluss erreichte auch der Mixed-Vierer mit Myriam Langbehn, Dagmar Mortzfeld, Jürgen Mortzfeld, Bert Langbehn  und Steuerfrau Sabine Grunert bei mittlerweile auflaufendem Wasser und einem Meter hohen Wellen Platz drei ihres Laufes.

 

Über 500 Teilnehmer aus 48 Vereinen und sieben Nationen waren vor Amrum am Start. Der Deutsche Ruderverband möchte diese Disziplin mittelfristig olympisch etablieren, befindet sich aber nach eigenen Angaben noch in der Lernphase.  

 

 

 

BU1: Der Frauen-Vierer des Segeberger RC navigierte sich trickreich durch die Sandbänke, hier im Zweikampf mit dem Boot aus Hamburg. Foto: Karsten Meier

 

BU2: Die Ruderer müssen nach absolvierter Wasserstrecke auf dem Strand ins Ziel laufen. Dagmar Mortzfeld erreichte die Vorschlussrunde. Foto: Myriam Langbehn

 

DRV-Junioren-Regatta in Hamburg am 31.Mai - 02.Juni 2019

Gelungene Generalprobe für Amrei Breustedt

Hamburg. Die bundesweite Junioren-Regatta in Hamburg gilt traditionell als Generalprobe drei Wochen vor den Deutschen Jugendmeisterschaften. Amrei Breustedt (Segeberger Ruderclub) stellte sich diesem Test im Juniorinnen-Doppelvierer mit der Landesauswahl des Ruderverbandes Schleswig-Holstein in der Altersklasse U17.

Aufgrund der im Vergleich zu den Vorjahren deutlich schlechteren physischen Leistungsfähigkeit der Sportlerinnen ist Landesstützpunkttrainer Michael Schürmann mit gebremsten Erwartungen in die Saison gestartet. In Hamburg hatten nun bundesweit 15 Doppelvierer gemeldet. Im 5-Boote-Feld des ersten Laufes musste sich Schleswig-Holstein mit dem dritten Platz hinter Potsdam und der Rgm. Halle/Magdeburg zufrieden geben. Damit war die Landesauswahl für das B-Finale am Sonntag gesetzt. Hier kam es zu einem spannenden Dreikampf der Vertretungen aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein über die gesamte 1500m-Distanz. Nach 1000m übernahm Schleswig-Holstein erstmals die Führung und verteidigte den hauchdünnen Vorsprung mit 0,69 sec vor Niedersachsen und weiteren 0,59 sec vor Mecklenburg-Vorpommern. Eine Endzeit von 5´28,70 Min. bedeutet die viertschnellste Tageszeit der 15 gestarteten Doppelvierern, so dass Amrei nun mit berechtigten Endlaufchancen zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften nach Brandenburg am 23.Juni 2019 aufbricht.

Robin Hamann – WM-Qualifikation verpasst 

Für die U19-Junioren ging es in Hamburg unterdessen auch um die Vorentscheidungen um die Plätze bei den Junioren-Weltmeisterschaften im August in Tokio. Dazu nahmen 36 Riemen-Zweier den Kampf um die nationalen Ranglisten-Plätze auf, mit dabei Robin Hamann mit seinem Hamburger Partner Adrian Renken. 

Nach dem bisher unglücklichen Saisonverlauf und Platz 12 bei der ersten Ranglisten-Regatta im April ruderte das Duo in Hamburg im Vorlauf auf den dritten Platz, das bedeutete zumindest ein Platz untern den besten 18 Zweiern. Im Zwischenlauf lief dann leider wenig zusammen, der 5.Platz reichte leider nur für einen Startplatz im C-Finale (Rang 13-18). Hier gelang Robin und Adrian zwar ein guter Start mit einer Bootslänge Führung nach 500m, die sie aber auf dem mittleren Streckenabschnitt nicht verteidigen konnten. Am Ende ging das Boot als Drittes über die Ziellinie und erreichte damit Rang 15 in der Rangliste (nach einem 9.Platz im Vorjahr an gleicher Stelle) – zu wenig für die Qualifikation zur Junioren-WM.

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Nach den Ranglistenrennen bildete das Duo Hamann/Renken einen Vierer zusammen mit Luis Schätzle (Lübeck) und Clemens Jeschke (Schwerin), die den 13.Platz in der Rangliste belegten. Dieser Vierer o.Stm. wurde für das A-Finale am Sonntag nominiert und setzte nach nur einem Training ein Ausrufezeichen im Hinblick auf die Deutschen Jugendmeisterschaften: Nach mühevollem Start und Platz 5 an der 500m-Marke kam das Quartett immer besser in Schwung und schob den Vierer mit den schnellsten Zwischenzeiten auf dem dritten und vierten Streckenabschnitt noch auf den dritten Platz vor. Die Rgm. München/Frankfurt (Ranglistenplätze 1+2) siegte in 6´41,44 Min. vor der Rgm. Hannover/Crefeld (Plätze 3+7) in 6´43,47 Min. und nur 33/100 Sekunden Vorsprung auf die Rgm. um Robin Hamann. Unter der Leitung von Schleswig-Holsteins Landestrainer Björn Lötsch geht dieser Vierer nun in die Vorbereitung für Brandenburg. Vielleicht gelingt Robin dort dann doch noch ein versöhnlicher Saisonabschluss. 

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Volker Tiedemann


Willkommen im Segeberger Ruderclub


Wir sind ein Sportverein für Menschen von 10 bis 90 Jahren. Hier findet jeder Platz, der die Natur liebt,

Gemeinschaft in seiner Altersgruppe sucht, Freude an Jugendarbeit hat oder sich mal

so richtig auspowern möchte.

Du findest uns überwiegend auf dem Großen Segeberger See oder

in unserem Trainingszentrum im Winklersgang 4, 23795 Bad Segeberg,

aber natürlich entdecken wir auch  internationale Gewässer.

 

Keiner muss, jeder kann. Es gibt für jeden unterschiedliche Interessensgruppen:

Freizeitrudern, Leistungsrudern, Wanderfahrten, Regatten.