Segeberger bei der DM in Essen

SRC-Doppelzweier im Halbfinale, Achter rudert auf starken vierten Platz

Robin Hamann (vorne) verpasste mit seinem Partner Nils Seifert (Pirna) im Doppelzweier U23 die A-Finals. Im Einer gewann Robin das B-Finale souverän und wurde Gesamtsiebter. Foto: V. Tiedemann
Robin Hamann (vorne) verpasste mit seinem Partner Nils Seifert (Pirna) im Doppelzweier U23 die A-Finals. Im Einer gewann Robin das B-Finale souverän und wurde Gesamtsiebter. Foto: V. Tiedemann

Essen/Bad Segeberg - Ja, die Deutschen Jugendmeisterschaften U17/U19/U23 in Essen fanden tatsächlich statt – mehr als 1350 Sportler aus 165 Vereinen waren zum Baldeneysee gekommen. Für die Junioren war diese Meisterschaft zugleich die erste offizielle Regatta in der Saison 2021 - mein Respekt an den Essener Ruder-Regatta-Verein mit seinen mehr als 300 Helfern für den Mut und die Tatkraft, eine derartige Mammutveranstaltung unter Corona-Bedingungen durchzuführen.

Vom Segeberger Ruderclub nahmen nach 1997 erstmalig wieder fünf Sportler an den Meisterschaften statt, nachdem Trainer Volker Tiedemann von 2013-2018 mit jeweils nur einem Sportler und 2019 mit zwei Aktiven zu den nationalen Titelkämpfen gereist war. 

 

Mit  Ben Westphal, Matteo Mandelkow und Constantin Lövenich starteten gleich drei Sportler im Schleswig-Holstein-Achter der B-Junioren (U17) - leider nicht unter der Flagge des Segeberger Ruderclub sondern als größte Fraktion im Achter für den Ruderverband Schleswig-Holstein. Die Trainingswochenenden zuvor in Lübeck verliefen eher ein wenig chaotisch, so dass sich die Erwartungen auf eine vordere Platzierung im 6-Boote-Feld in Grenzen hielten. Umso mehr überraschte die Crew im Finale mit einem langgezogenen Endspurt auf den letzten 500 m, als sich der Achter von der letzten Position nach 1000 m noch bis auf den souveränen vierten Platz nach vorn schob.

 

Zuvor starteten Matteo und Ben im Doppelzweier U17 ebenso wie Constantin in Rgm mit dem Ratzeburger Magnus Bürau. Matteo und Ben konnten sich im Doppelzweier seit Mitte Mai kontinuierlich steigern und sind mit guten Chancen auf einen Platz in der ersten Hälfte des Starterfeldes (26 Boote) nach Essen gereist, um ihren Landeskaderstatus zu verteidigen. Von Constantin lagen mir keine vergleichbaren Trainingsdaten vor, da er im Doppelzweier mit Magnus in Ratzeburg trainiert hatte.

 

Matteo+Ben überraschten dann tatsächlich mit einen Vorlaufsieg am Donnerstag und der direkten Qualifikation ins Halbfinale, hier fehlte den beiden dann aber die Cleverness sich für die Finalrennen der schnellsten 12 Boote zu qualifizieren. Constantin war zuvor mit seinem Ratzeburger Partner nach Vor- und Hoffnungslauf ausgeschieden. Er wechselt jetzt nach den Sommerferien an das Sportinternat in Ratzeburg, vertritt dort aber weiterhin die Farben des Segeberger Ruderclubs.

 

Robin startete im Männer-Doppelzweier U23 in Rgm mit Nils Seifert (Pirnaer Ruderverein) - 11 Boote hatten hier gemeldet. Zum Training war er dafür an den letzten Wochenenden vor Essen noch nach Dresden und Brandenburg gereist. Darüber hinaus habe ich mich besonders darüber gefreut, dass er sich entgegen der Meldeempfehlungen der Bundestrainer nicht für einen Start in einem „schlechten“ Doppelvierer entschieden hat, um sich stattdessen noch einmal im Männer-Einer U23 (14 Boote) zu positionieren. Tatsächlich ließ das Meldeergebnis die Hoffnung auf eine Überraschung nach der bisher unglücklichen Saison zu:  Im Vorlauf genügte der dritte Platz zum Einzug in Halbfinale, diese Aufgabe löste Robin als Zweiter hinter dem späteren Deutschen Meister (und WM-Vierten von Racice) Jonas Gelsen (Frankfurt) souverän.

 

Nach dem guten dritten Platz zuvor im Vorlauf des Doppelzweiers waren wir am Donnerstag noch zuversichtlich, die A-Finals zu erreichen. Am Freitag kam dann aber die Ernüchterung: Der vierte Platz im Doppelzweier-Hoffnungslauf reichte trotz eines ordentlichen Rennens nicht zum Einzug der schnellsten Sechs. Mit der Enttäuschung schwand bei Robin leider auch das gerade zurück gewonnene Selbstvertrauen für das Halbfinale am Abend im Einer: Die ersten drei Einer qualifizierten sich für das A-Finale, mit dem vierten Platz blieb Robin auch hier nur das ungeliebte B-Finale, während sich sein Doppelzweier-Partner Nils Seifert im zweiten Halbfinale noch für das A-Finale im Einer qualifizieren konnte.  

 

Daher entschlossen sich beide, im B-Finale des Doppelzweiers noch einige Körner zu sparen (Platz 9 in der Endabrechnung), um später für den Einer die volle Leistungsfähigkeit zu wahren. Der innere Leistungsdruck war verflogen und Robin fuhr tatsächlich zu einen sicheren Sieg im B-Finale und damit auf einen 7.Platz in dieser Konkurrenz, nur 5 Sekunden hinter dem Bronze-Medaillen-Gewinner aus Kappeln.

 

Jana Peters startete für den Segeberger Ruderclub im Leichtgewichts-Frauen-Einer U23 (14 Boote), da sie zusammen mit Amrei Breustedt das Gewichtlimit für einen Start im Zweier in der Leichtgewichtsklasse (57 kg) leider nicht schaffte. Mit dem 11.Platz beendete Sie ihren ersten Meisterschaftseinsatz, sie wechselt ab September als FSJlerin nach Lübeck..

Auch wenn sich meine sportlichen Erwartungen schon vor Essen in Grenzen hielten, freue ich mich doch über einen würdigen Abschluss mit dieser Trainingsgruppe nach nunmehr zwei Jahren Corona-Training ohne offizielle Regatten.

Volker Tiedemann (22. Juli 2021)


Youngster lassen aufhorchen

Drei SRC-Starter bei der DRV-Leistungsüberprüfung der U 17 am Start

Hamburg/Bad Segeberg - Die traditionelle bundesweite DRV-Junioren-Regatta in Hamburg als Generalprobe drei Wochen von den Deutschen Jugendmeisterschaften fiel nun leider auch der Corona-Pandemie zum Opfer. Dennoch wollte der Veranstalter den Sportler eine bundesweite Leistungsüberprüfung ermöglichen und ließ dafür insgesamt 200 B-Junioren zu. Der Ruderverband Schleswig-Holstein durfte daher nur jeweils 8 Juniorinnen und Junioren in der Altersklasse U17 melden, davon drei Junioren vom Segeberger Ruderclub !

Nach der landesweiten Kleinbootüberprüfung Anfang Mai haben sich Ben Westphal & Matteo Mandelkow (Foto links) im Junioren-Doppelzweier zusammengefunden und seither im Training stetig verbessert. Constantin Lövenich startete in Hamburg mit dem Ratzeburger Magnus Bürau ebenfalls im Doppelzweier und zusammen mit Leonhard Tanneberg und Till Neumann aus dem Sportinternat Ratzeburg im gesteuerten Doppelvierer.

22 Doppelzweier aus allen Regionen Deutschlands stellten sich dem Vergleich. Im ersten Vorlauf ruderten Matteo und Ben auf einen guten vierten Platz hintern den Booten aus Konstanz,Waltrop und Frankfurt und wurden damit am Sonntag für das C-Finale (Platz 13-17) gesetzt. Mit einer Zeit von 5´21,41 Min konnten beide Ihre Trainnigsleitungen voll abrufen. Im vierten Vorlauf wurden Constantin und Magnus Fünfte in 5´25,85 und ruderten am Sonntag im D-Finale (Platz 18-22). Am Sonntag hatte sich Schiebewind eingestellt, entsprechend wurden in den Finalläufen deutlich schnellere Zeiten aufgerufen: In 5´14,99 Min erreichten Ben und Matteo abschließend Platz 17,während sich Contantin und Magnus in 5´21,03 auf Platz 20 einreihten. Sieger in diesem Rennen wurden übrigens die Sportinternatler Leonhard Tannenberg und Till Neumann in einem hart umkämpften A-Finale in 4´57,57 Min.   

Der Doppelvierer mit diesen Sportlern konnte die höheren Erwartungen im Doppelvierer hingegen nicht erfüllen: Über den 3.Platz im Vorlauf konnte sich das Quartett mit Segeberger Beteiligung nur für das B-Finale(Platz 6-10) in einem 10 Boote-Feld qualifizieren, hier ruderte Constantion mit seiner Mannschaft in 4´52,32 Min. auf den zweiten Platz hinter der Renngemeinschaft aus Niedersachsen (insgesamt also auf den 7.Rang). Volker Tiedemann (8. Juni 2021)


Endlich wieder richtig Regatta

In Ratzeburg durften sich die Ruderer wieder im Boot messen

Ratzeburg - Die Ratzeburger Ruderregatta war jetzt die erste offizielle Regatta des Deutschen Ruderverbandes im Jahr 2021. Ohne internationale Beteiligung trafen sich hier die U23-Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet, um auf dem Küchensee u.a. auch die Qualifikation zur U23-WM Anfang Juli im tchechischen Racice auszutragen. Nach dem unbefriedigenden Ergebnis von München konnte sich Robin Hamann leider nicht für einen Start im Mannschaftsboot empfehlen und ging in Ratzeburg erneut im Einer an den Start: 

 

Samstag                                                                                                            

 

1. RC Nassovia Höchst 7´38,32 - Jonas Gelsen (Ranglisten-Erster von München) startet damit bei der U23-EM für Deutschland im Einer
2. RK Normania Braunschweig 7´42,84 - Felix Heinrich (Ranglisten -7.)
3. Hildesheimer RC 8´01,81 - Jannis Romanowski (8.)
4. Pirnaer RV 8´05,51 - Nils Seifert (22.)
5. Segeberger RC 8´07,35 - Robin Hamann (24.)
6. SC Magdeburg 8´14,97 - Paul Pietsch (23.)
7. Ulmer RC Donau
8´16,92 - Marcel Schöpf (startete nicht in München)

 

Sonntag

 

1.  Hildesheimer RC 7´25,28  
2. Hürther RG 7´34,61 - Christian Förster (17.)
3.  Segeberger RC 7´36,48  
4. Pirnaer RV 7´38,11  
5. SC Magdeburg 7´38,42  
6. Ulmer RC Donau 7´45,83

Robin weiter in Lauerstellung

Auch zweiter Kleinboottest in München noch nicht überzeugend

München/Bad Segeberg - Für die zweite nationale Kleinbootüberprüfung am Pfingst-Wochenende in München erhielt Robin Hamann jetzt einen der begehrten 24 Startplätze. Hier wurde er nach den Ergebnissen der ersten Überprüfung in Hamburg im April auf Platz 22 gesetzt. 

Aus den vier Vorläufen mit jeweils 6 Starter galt es einen der ersten drei Plätze zu erreichen, um im weiteren Verlauf um die vorderen 12 Plätze der Rangliste zu rudern. Robin kam hier von Begin an nicht ins Rennen und verfehlte dieses Ziel mit dem fünften Platz deutlich.

Im Zwischenlauf das gleiche Procedere: Die ersten drei Plätze berechtigten zum Start im C-Finale (Platz 13-18). Hier ging Robin das Rennen deutlich offensiver an und führte nach 500m sogar mit fast einer Bootslänge Vorsprung. Nach 1000m rückte das Starterfeld aber mehr und mehr zusammen, den zweiten Platz zur Streckenhälfte konnte er leider nicht länger halten und fiel am Ende noch auf den undankbaren vierten Platz zurück.

Somit erreichte Robin leider nur das D-Finale (Platz 19-24) am Sonntag. Hier ein ähnliches Bild: Auf der ersten Streckenhälfte konnte er sich noch gut behaupten, durch  fehlendes Selbstvertrauen und sicher auch Frust, dazu noch bei schwierigen Schiebewind-Bedingungen mit mehr und mehr Wellen zum Ziel hin ließ er sich durchreichen und überquerte schließlich als Letzter die Ziellinie. Damit gelang Robin in München leider nicht die erhoffte Verbesserung gegenüber der ersten Kleinbootüberprüfung in Hamburg, in der Gesamtbetrachtung dieses Wochenendes hat sich Robin auf der Olympia-Regattastrecke aber deutlich unter Wert geschlagen. 

Volker Tiedemann (7. Juni 2021)


Guter SRC-Leistungstest in Lübeck

Constantin Lövenich fährt ins A-Finale der U-17-Nachwuchsskuller

Der Segeberger Constantin Lövenich fuhr beim U 17-Leistungstest der Skuller in Lübeck ins A-Finale. Foto: V. Tiedemann
Der Segeberger Constantin Lövenich fuhr beim U 17-Leistungstest der Skuller in Lübeck ins A-Finale. Foto: V. Tiedemann

Lübeck. Leider wurde auch die traditionelle Lübeck Regatta zu Beginn der Wettkampfsaison coronabedingt abgesagt. Um wenigstens dem Nachwuchs eine Startmöglichkeit zu bieten, bat Landestrainer Björn Lötsch die B-Junioren (U17) ersatzweise zu einer Leistungsüberprüfung innerhalb des Ruderverbandes Schleswig-Holstein (RVSH) im Kleinboot in die Hansestadt auf die Wakenitz. Unter ihnen gleich vier Starter des SRC.

Im Einer der offenen Gewichtsklasse qualifizierte sich Constantin Lövenich als Vorlaufsieger für das A-Finale am Nachmittag, während Ben Westphal und Matteo Mandelkow mit zweiten Plätzen in den Vorläufen ins B-Finale ruderten. Der Lübecker Leonhard Tannenberg aus dem Sportinternat Ratzeburg dominiert diese Altersklasse bundesweit und ließ folgerichtig die gesamte Konkurrenz in 3:34 Min. über die 1000m-Distanz weit hinter sich, auf Platz zwei fuhr mit Till Neumann (Schleswig) in 3´52 Min. ebenfalls ein Sportler des Sportinternats. Constantin konnte hier mit dem vierten Rang (4´02) hinter dem Ratzeburger Magnus Bürau (3´59) sehr zufrieden sein.

Im B-Finale zeigte Ben Westphal ansteigende Form und gewann in 4´02 Min. vor Fritz Düllmann (Kappeln/4´04) und Matteo Mandelkow (4´10). Damit belegten die Segeberger unter 13 Sportlern im Lande die Plätze 4, 5 und 7 der Rangliste. 12 Sportler stellten sich der Konkurrenz in der Leichtgewichtsklasse. Jano Drews belegte  - nicht zuletzt aufgrund von Steuerproblemen - den dritten Rang im Vorlauf, konnte sich aber im C-Finale deutlich steigern und erkämpfte nach einem starken Endspurt im Zielfoto-Entscheid noch den 2. Platz (4´05 Min.) - das bedeutet Platz 9 in der RVSH-Rangliste. (04. Mai 2021)         Volker Tiedemann


Robin Hamann auf Platz 21

Viel Mühe bei der 1. DRV-Kleinbootüberprüfung in Hamburg-Allermöhe

Robin Hamann (im rot-weißen Trikot) hatte viel Mühe bei der Kleinbootüberpüfung in Hamburg. Foto: V. Tiedemann
Robin Hamann (im rot-weißen Trikot) hatte viel Mühe bei der Kleinbootüberpüfung in Hamburg. Foto: V. Tiedemann

Nach dem coronabedingten Ausfall des zentralen DRV-Langstreckentestes Ende März in Leipzig und der Absage der Deutschen Kleinboot-Meisterschaften vom 16. bis 18.April 2021 in Köln trafen sich die männlichen U23-Skuller jetzt ersatzweise zur 1. DRV-Kleinbootüberprüfung in Hamburg.

 

Drei Wochen zuvor mussten sich die Sportler an den jeweiligen regionalen Stützpunkten einen 2000m-Wettkampftest auf dem Ruderergometer unterziehen. Am Olympiastützpunkt in Hamburg-Allermöhe unterbot der Segeberger Robin Hamann in 6:09,9 Min die DRV-Norm dieser Altersklasse, bundesweit ist er mit dieser Zeit auf Platz 14 gelistet.

 

Zur Kleinbootüberprüfung waren 36 SkuIler (darunter vier der offenen Altersklasse) nach Hamburg gekommen. Um die Vorläufe gerecht zu setzen, fand am Freitag ein Einzelzeitfahren über  2000m statt. In den sechs Vorläufen qualifizieren sich jeweils die schnellsten 3 Boote für die Zwischen- und Finalläufe um die Plätze 1-18, für die übrigen Sportler geht´s nur noch um die Plätze 19-36.

Der Vorlauf schien für Robin eine lösbare Aufgabe, den begehrten dritten Platz zu erreichen. Aber ausgerechnet Til Schindelhauer aus Kappeln fuhr in dritter Position auf der Nebenbahn nach 500 m eine Bootslänge Führung heraus. Robin fand auf der verbleibenden Strecke kein Mittel, den Rückstand wettzumachen und musste sich schließlich mit dem unliebsamen vierten Platz begnügen.      

 

Im Zwischenlauf lief es vom Start weg deutlich besser und Robin führte das Feld nach 500m bereits mit mehr als 3 Sekunden Vorsprung an. Das gleiche Bild auch nach 1000 und 1500m, so dass der 2.Platz, der für das D-Finale (Platz 19-24) berechtigt, in greifbarer Nähe schien. Dann verließen Robin aber der Mut und die Kraft und er ließ die stark spurtenden Skuller aus Erlangen und Magdeburg doch noch vorbeiziehen.

 

Somit blieb dem Segeberger am Sonntag nur das E-Finale (Platz 25-30). Hier ging Robin das Rennen im Vergleich zum Zwischenlauf etwas verhaltener an und überließ zunächst dem Boot aus Kettwig die Führung, übernahm dann aber kurz nach der 1000m-Marke die Spitzenposition und gewann schließlich - auch durch einen beherzten Endspurt - das Rennen mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung.    

 

Dieses Ergebnis bedeutet Platz 21 in der aktuellen nationalen Rangliste der Altersklasse U23. Hoffen wir nun, dass Robin mit dieser Leistung auch bei der 2. Kleinbootsüberprüfung Ende Mai in Brandenburg einen Startplatz erhält.  (21. April 2021)




SRC-Team gewinnt Alster-Ergo-Cup

Christel Langbehn fährt Weltrekord über 60 Minuten

V.  li. Dagmar Mortzfeld, Christel Langbehn (auf dem Ergo), Myriam Langbehn und Bert Langbehn belegten als Staffel beim Ergo-Marathon einen starken 2. Platz.                                           Foto: Jürgen Mortzfeld
V. li. Dagmar Mortzfeld, Christel Langbehn (auf dem Ergo), Myriam Langbehn und Bert Langbehn belegten als Staffel beim Ergo-Marathon einen starken 2. Platz. Foto: Jürgen Mortzfeld

Der Segeberger Ruderclub hat die 13. Auflage des Alster-Ergo-Cups auf dem Concept 2 Ruderergometer, ausgerichtet vom RV Wandsbek, gewonnen. Diese 13. Auflage des Wettbewerbs, der sonst in den Clubräumen des RVW und der RG Hansa in Hamburg ausgetragen wird, fand in diesem Winter von November bis Februar ausschließlich online statt. Auf diese Weise hatten sich nicht, wie sonst üblich, Ruderer aus Hamburg und Umgebung, sondern aus dem ganzen Bundesgebiet und insgesamt vier Nationen angemeldet. 79 Männer und Frauen griffen in neun Wettbewerben über fiktive Streckenlängen von 500 Metern bis zum Halbmarathon (21097 Meter) herzhaft in die Kette der Ruderergometer – alle bei sich zu Hause auf dem Dachboden, in der Garage, auf dem Balkon oder im Keller.

 

Die Segeberger waren mit sechs Teilnehmern am Start. Die älteste, Christel Langbehn (Jahrgang 1935) räumte dabei noch einen aus dem Jahr 2001 datierenden Weltrekord, gehalten von einer damals 80-jährigen Neuseeländerin, über 60 Minuten ab. Sie ruderte auf dem Ergometer in dieser Zeit 10802 Meter und gewann diese Teildistanz, die sie zum ersten Mal überhaupt auf dem Ergometer in Angriff nahm. Insgesamt wurde die Seniorin siebte des Wettbewerbs und damit beste Segebergerin.

 

Zweitbeste war Dagmar Mortzfeld mit Platz 28. Weitere SRC-Platzierungen: Bert Langbehn (Platz 44), Romi Haack (45), Myriam Langbehn (52), Michael Schatt (53). Die Segeberger gewannen die Mannschaftswertung mit 845 Punkten vor der RG München (686) und dem Germania RV Eutin (591).

 

Zwei Wochen später belegten die Heimruderer des SRC als Staffel einen starken zweiten Platz beim Ergo-Marathon des RV Wandsbek. 21 Einzelstarter sowie je sechs 2-er und 4-er Staffeln hatten sich die virtuellen 42,195 Kilometer zugemutet. Das SRC-Team "Kalkberg" kam mit Bert Langbehn (Halbmarathon, 21097 m), Dagmar Mortzfeld (10 000 m), Myriam Langbehn (6000 m) und Christel Langbehn (5000), nur geschlagen von einer top besetzten Renngemeinschaft auf Platz 2 vor einer Staffel aus Grenoble, Germania RV Eutin, Hannoverscher Ruderclub und dem Team 2 aus Grenoble.


Robin Hamann beim Massenstart

10. Platz bei der 1. Ratzeburger Rowing Challenge

Robin Hamann (im vorderen Boot) in der Flotte der Teilnehmer auf dem Ratzeburger See.  Foto: V. Tiedemann
Robin Hamann (im vorderen Boot) in der Flotte der Teilnehmer auf dem Ratzeburger See. Foto: V. Tiedemann
Ratzeburg. im Rahmen der "1. Ratzeburg Rowing Challenge" startete Robin jetzt beim Massenstart-Einer-Rennen auf dem Ratzeburger See .
135 Teilnehmer vom EM-Teilnehmer bis zum Breitensportler hatten gemeldet und wurden akribisch auf dem Domsee in die vorgesehene Startaufstellung eingereiht - Robin auf dem Foto ganz links. Er ging mit Startnummer 3 zusammen mit den besten Skullern aus der ersten Reihe ins Rennen und hatte damit das Starterfeld von Beginn an in seinem Blickfeld. Um kurz nach 11 h setzte sich die Menge Bewegung.
Wie auch andere Sportler berichteten, hatte Robin das Startsignal nicht gleich wahrgenommen: Erst als die Sportler neben ihm losspurteten nahm auch er das Rennen auf. Neben ruderischen Können ist bei einem solchen Massenstart natürlich auch die Taktik gefragt, wie man am besten die Richtungs- und Wendebojen ansteuert, um sich und das Gerät nicht zu gefährden und trotzdem nicht wertvolle Meter zu verlieren. Daneben waren auch die Ruderbedingungen bei böigem Südwest-Wind auf dem Ratzeburger See sehr anspruchsvoll, die begleitenden Motorboote mit ihrem Wellenschlag taten ihr übriges. Den Ruderern wurde hier im Vergleich zu einem 2000 m-Rennen auf einer schnurgeraden mit Bojen ausgelegten Regattabahn doch einiges abverlangt. Am Ende erreichte Robin als Zehnter die Ziellinie nach 7,5 km, eine tolles Ergebnis bei insgesamt 109 Finishern und einige wertvolle Erfahrungen, wie man im nächsten Jahr vielleicht eine noch bessere Platzierung erreichen könnte. Volker Tiedemann

Städtevergleich U17 in Hamburg

Ben Riemann fuhr auf Platz 3 im Boot des "Team Lübeck" beim Städtevergleich der B-Junioren. Foto: V. Tiedemann
Ben Riemann fuhr auf Platz 3 im Boot des "Team Lübeck" beim Städtevergleich der B-Junioren. Foto: V. Tiedemann
Hamburg. Ben Westphal startete jetzt im "Team Lübeck" beim Städtevergleich der B-Junioren (15/16 Jahre) am 03./04.Oktober in Hamburg. Jeweils die besten Teams aus Berlin, Bremen, Dresden, Hamburg, Lübeck, Potsdam und Rostock trafen am Sonntag auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe im Achter aufeinander, das "Team Lübeck" belegte hier nach nur wenigen Übungseinheiten einen respektabeln vierten Platz.
Zuvor durften sich die Sportler am Samstag schon in den Klein- und Mittelbootsklassen messen. Ben ruderte mit Rickert Clausen (Friedrichstadt) im Doppelzweier erneut auf Platz 4 ebenso wie am Nachmittag auch im Doppelvierer zusammen mit Teo Tassa (Ratzeburg), Leonhard Tanneberg (Lübeck) und Stm. Tizian Hillemann (Geesthacht). 
In der Gesamtwertung belegte das "Team Lübeck" Platz 3 unten den sieben teilnehmenden Städten, souveräner Sieger wurde das Gastgeber-Team aus Hamburg.   Volker Tiedemann

Rudern – Friedrichstädter Ruderregatta – verbunden mit den Sprint-Landesmeisterschaften Schleswig Holstein am 27.September 2020

„Landesmeister in Ruder-Sprint“

Friedrichstadt. Bei den Sprint-Landesmeisterschaften im Rahmen der Friedrichstädter Ruderregatta gelang dem Segeberger Ruderclub jetzt ein Doppelerfolg:

Im Männer-Doppelvierer hatten die  Segeberger als achtes Boot nachgemeldet. Mit einem souveränen Vorlaufsieg zog die Crew mit Robin Hamann, Robin Horns, Bjarne Zielke und Lukas Weidinger gegen den RK Flensburg in das Finale ein. Hier galten die Preetzer, die im Vorlauf u.a. das starke Boot aus Kappeln ausgeschaltet haben, als klare Favoriten. Den besten Start im Finale gelang aber dem Segeberger Ruderclub. Dieser kleine Vorsprung verunsicherte das Preetzer Quartett derartig, dass sie bei Streckenmitte einen kapitalen Krebs fingen. Das Preetzer Boot kam nahezu zum Stillstand, musste noch den Ruderclub Süderelbe passieren lassen und machte dem Segeberger Ruderclub den Weg frei zu einem überraschenden Landesmeistertitel im Großboot.

Zuvor setzte sich Robin Hamann im Männer-Einer in den Vorläufen auf der 250 m –Strecke durch und erreichte unter 16 Startern einen der begehrten drei Finalplätze. Im Finale kam es dann zum Showdown gegen seinen ewigen Widersacher Nils Stutz aus Kappeln sowie Konstantin Kluge aus Flensburg. Vom Start weg übernahm der Segeberger die Führung und wurde in 48 Sekunden Landesmeister in dem schnellsten Einer-Rennen des Tages.

Auch außerhalb der Landesmeisterschaften konnte Robin Hamann überzeugen:  Im Mixed-Doppelvierer siegte er mit Jana Peters, Amrei Breustedt und Bjarne Zielke ebenso wie im Mixed-Doppelzweier wenig später mit Amrei Breustedt.

Im Nachwuchsbereich gewannen Jano Drews und Constantin Lövenich beide ihre Abteilungen im Jungen-Einer 14 Jahre ebenso wie später zusammen den Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre. Mit dieser Empfehlung gehen beide nun am kommenden Samstag in Ratzeburg bei der Jungen-und-Mädchen-Regatta über die 1000 m-Distanz auf dem Küchensee an der Start. 

Volker Tiedemann


Wir sind ein Sportverein für Menschen von 10 bis 90 Jahren. Hier findet jeder Platz, der die Natur liebt,

Gemeinschaft in seiner Altersgruppe sucht, Freude an Jugendarbeit hat oder sich mal

so richtig auspowern möchte.

Du findest uns überwiegend auf dem Großen Segeberger See oder

in unserem Trainingszentrum im Winklersgang 4, 23795 Bad Segeberg,

aber natürlich entdecken wir auch  internationale Gewässer.

 

Keiner muss, jeder kann. Es gibt für jeden unterschiedliche Interessensgruppen:

Freizeitrudern, Leistungsrudern, Wanderfahrten, Regatten.