Gans oder Erbsensuppe?

SRC-Ruderer Gast des traditionellen internen Rennens der "Fari"

Auf Platz drei rudernd war Bert Langbehn Gast der Fari beim traditionellen Martinsgansrennen auf der Außenalster. Foto: T. v. Schönberg
Auf Platz drei rudernd war Bert Langbehn Gast der Fari beim traditionellen Martinsgansrennen auf der Außenalster. Foto: T. v. Schönberg

Hamburg - SRC-Masters-Ruderer Bert Langbehn nahm auf Einladung des veranstaltenden RC Favorite Hammonia Hamburg am Martinsgansrudern auf der Außenalster teil. Die Idee dieses vereinsinternen Rennens mit Gästen ist es, die Mitglieder einander näher zu bringen. So bringt Organisator Gerd-Rüdiger Wüsteney, den alle nur "Spiddel" nennen, seit 16 Jahren am Sonntag nach dem Fari-Cup Jung und Alt zusammen. Zunächst in Anzug und Krawatte zum Gruppenfoto auf dem Steg und dann in von ihm zusammengestellten Achtermannschaften, die dann zum Rennen altsterabwärts über 2.135 Meter von der Krugkoppelbrücke bis vor das Fari-Clubhaus gegeneinander antreten.  Der Clou: Das Siegerboot darf anschließend frisch geduscht und im Anzug am festlich gedeckten Tisch die Martinsgans verspeisen, während die anderen Mannschaften in Sportklamotten Erbsensuppe löffeln.

In diesem Jahr brachte "Spiddel" elf Achter (Gig, Riemen) an den Start. SRC-Starter Bert Langbehn schaffte es mit seiner Mannschaft, die, wie alle anderen, frisch zusammengestellt und also keine Trainingsmöglichkeiten hatte, auf Platz vier. Danach gab's dann die obligatorische, allerdings schmackhafte, Erbsensuppe. BL

 


Langstreckentest in Mölln: Erste Gehversuche in neuen Klassen

Mölln  - Der Langstreckentest in Mölln war jetzt die erste Standortbestimmung im Hinblick auf die Regattasaison 2023, da die Ruderinnen und Ruderer erstmals in den zukünftigen Altersklassen aufeinandertrafen.

 

Zara Hemmer hat in der zurückliegenden Saison 2022 schon erste Regattaerfahrungen sammeln können und seit den Sommerferien ihr Training intensiviert. Bereits bei der Hamburger Regatta Ende September ist sie im Juniorinnen-Einer B (U17) in großen Starterfeldern gegen die gesamte norddeutsche Konkurrenz angetreten und konnte sich hier im Mittelfeld etablieren. In Mölln über die 6000-m-Distanz auf dem Elbe-Lübeck-Kanal ruderte sie jetzt in 28´23 Min. die zehntschnellste Zeit von 46 gestarteten Booten. In der Konkurrenz aller Ruderinnen aus Schleswig-Holstein belegte sie damit den 4. Platz.

 

Jano Drews steigt im kommenden Jahr in die Altersklasse der A-Junioren (U19) auf. Innerhalb des vergangenen Jahres konnte Jano seine Ergometer-Leistung um mehr als 20 Sekunden steigern und gleichzeitig seine rudertechnischen Fähigkeiten kontinuierlich verbessern. In Mölln traf er in der offenen Gewichtsklasse gleich auf die gesamte Konkurrenz aus dem Nordosten der Republik von Dresden bis nach Bremen, darunter auch etliche Anwärter auf die Jugend-Nationalmannschaft U19. Als schnellstes „Leichtgewicht“ belegte Jano in 25´14 Min. einen hervorragenden 19. Platz unter 44 Booten. Dabei ließ er auch einige bekannte Größen aus der Region hinter sich, die ihm körperlich hoch überlegen sind und vorab mit weitaus besseren Ergometer-Leistungen aufwarteten.

 

Constantin Lövenich ist nach einem Jahr im Sportinternat Ratzeburg und dem Gewinn der Bronze-Medaille bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17 im gesteuerten Doppelvierer wieder zurück in Bad Segeberg. Bedingt durch eine Corona-Erkrankung im Sommer konnte er leider erst spät wieder das regelmäßige Training aufnehmen. Er wechselt in 2023 ebenso wir Jano in die Altersklasse A , aber auch die Disziplin vom Skull zum Riemen. Zusammen mit Ben Westphal hat er seit den Herbstferien die technisch schwierigen Aufgabe im „Zweier-ohne“ angenommen, beide haben sich in Mölln erstmalig in dieser Bootsklasse dem Wettbewerb gestellt: Platz 15 von 17 Booten in 24´53 Min. entsprach gewiss nicht den Erwartungen, das Rennprofil aber verdeutlicht, dass das neuformierte Duo noch deutlich hinter seinen Möglichkeiten blieb: Nach dem ersten Kilometer in 4´15 Min. steigerte sich der Zweier bis zum letzten der 6 Kilometer kontinuierlich auf 4´02 Min.. Diese Steigerung war aber auch nur möglich, weil die beiden nach nur wenigen Wochen in dieser äußerst anspruchsvollen Bootsklasse technisch schon ganz gut miteinander harmonierten. Volker Tiedemann


SRC-Frauen Vierte beim "Fari-Cup"

Bei bestem Herbstwetter fuhr der SRC-Frauen-Vierer auf Platz vier. Foto: T. v. Schönberg
Bei bestem Herbstwetter fuhr der SRC-Frauen-Vierer auf Platz vier. Foto: T. v. Schönberg

Hamburg - Der Segeberger Ruderclub war in diesem Jahr mit einem Frauen-Doppelvierer beim Fari-Cup auf der Hamburger Alster vertreten. Das Langstreckenrennen, das in Vierern, Sechsern und Achtern über verschiedene Distanzen gefahren wird, fand in diesem Jahr erstmals nach der Pandemie wieder in seiner ursprünglichen Form statt. 1.300 Ruderinnen und Ruderer aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland hatten zu dieser Regatta gemeldet. Die Achter und Sechser fuhren über 7,5 Kilometer von der Schleuse Ohlsdorf bis zum Ziel vor dem Clubhaus des veranstaltenden RC Favorita Hammonia. Die Vierer starten vor dem Steg des ARV Hanseat im Osterbek-Kanal und legen eine Strecke von 4,2 Kilometern zurück.

Der Segeberger Gig-Doppelvierer mit Hildegard Hengst, Romi Haack, Jutta Neumann, Schlagfrau Dagmar Mortzfeld, gesteuert von Jürgen Mortzfeld, belegte gegen starke Konkurrenz in der Altersklasse MDA 50 einen guten vierten Platz in respektabler Zeit von 21:12,5 Minuten noch vor der Renngemeinschaft Hannoverscher RC/Karlsruher RV Wiking/Karlsruher RK Alemannia. Es siegte die Rgm. Erster Kieler RC/Preetzer RC.  BL


Positive Bilanz der SRC-Regatta

Neuauflage nach acht Jahren „Pause“ rundum gelungen

Reger Betrieb herrschte am Regattatag an der Seepromenade auf Höhe des Zieleinlaufes, wo auch die Siegerehrung vorgenommen wurde. Foto: SRC
Reger Betrieb herrschte am Regattatag an der Seepromenade auf Höhe des Zieleinlaufes, wo auch die Siegerehrung vorgenommen wurde. Foto: SRC

Bad Segeberg -Eine positive Bilanz zog der Segeberger Ruderclub in der Nachlese der 33. Segeberger Ruderregatta nach acht Jahren „Pause“. Immer größerer finanzieller Aufwand und stets wachsender Bedarf an Helfern war 2014 der Grund gewesen, warum der 100-Mitglieder-Verein am Großen Segeberger See die Regatta vorerst nicht mehr ausrichtete. Zum Leidwesen vieler Vereine aus Schleswig-Holstein, die stets gerne an die schön gelegene und auch im Land relativ zentral erreichbare Regattastrecke gekommen waren.

Bis 2014 wurden an zwei Tagen Rennen über 1000 Meter zwischen der Landzunge „Spitzenort“ und der Seepromenade gefahren. Zusätzlich war der Landesentscheid für Jungen und Mädchen bis 14 Jahre über 500 Meter und die Langstrecke 3000 Meter integriert. Ein Mammutprogramm, das so nicht mehr zu stemmen war.

Seit zwei Jahren haben sich nun junge Mitglieder im Verein immer wieder dafür stark gemacht, eine Neuauflage zu wagen. Die Voraussetzungen waren nun andere. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Segeberg musste ihre Zustimmung geben, was sie im ersten Angang wegen zu großer Wasserbewegung und zu vieler Motorbootfahrten verweigerte. Also speckten die Segeberger ihre Regatta umfassend ab. Sie stellten von der 1000-Meter-Rennstrecke um auf die Sprintdistanz von 350 Meter. Vorteil: Für diese kurze Distanz ist keine Schiedsrichterbegleitung durch Motorboote notwendig, Rettungskräfte der DLRG haben ein Boot am Ufer stationiert, mussten in diesem Jahr aber zu keiner Fahrt ausrücken, denn der See lud seine Gäste zu der Regatta mit spiegelglattem Wasser ein, so dass es zu keiner Kenterung kam.

Die beiden jungen Regattaleiter Christoph Bubert und Robin Horns bilanzierten nun eine gelungene Veranstaltung, zu der knapp 300 Ruderer aus Schleswig-Holstein und Hamburg gemeldet hatten. Sie kamen auf Einladung der Segeberger, denn die Regatta war anders als früher keine offizielle Regatta des Deutschen Ruderverbands, die immer noch andere Auflagen mit sich bringt.

Die gute Stimmung im Zielbereich an der Seepromenade nahmen neben zahlreichen Schaulustigen auch Segebergs Bürgermeister Toni Köppen, Bürgervorsteherin Monika Saggau und Landrat Jan-Peter Schröder zur Kenntnis. Schröder ist selbst Ruderer, saß einst beim Elmshorner Ruderclub im Boot. Bürgermeister Köppen hofft, dass der SRC auch im nächsten Jahr wieder zu einer Regatta einlädt. Klar klemmte es vor allem am Beginn noch an dem einen oder anderen technischen Detail, doch gingen die Rennen weitgehend reibungslos mit dem Höhepunkt eines Achterrennens in der offenen Klasse zum Abschluss über die Bühne. Ein neuer Termin für 2023 steht noch nicht fest, wird aber zeitnah bekannt gegeben.  Bert Langbehn (07.09.2022)

 

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Taufe und Generalprobe beim SRC

33. Segeberger Ruderregatta startet am 27. August als Sprint-Regatta

Sylvia Kassel (rechts) und Stephanie Laarmann (links) vom Karl-May-Ensemble tauften die beiden neuen Boote vor dem Clubhaus des SRC. Foto: B. Langbehn
Sylvia Kassel (rechts) und Stephanie Laarmann (links) vom Karl-May-Ensemble tauften die beiden neuen Boote vor dem Clubhaus des SRC. Foto: B. Langbehn

Bad Segeberg – Der Segeberger Ruderclub veranstaltet am kommenden Sonnabend, 27. August, erstmals seit acht Jahren wieder eine Regatta auf dem Großen Segeberger See. Die beiden Regattaleiter Christoph Bubert und Robin Horns freuen sich über ein gutes Meldeergebnis. Beim Meldeschluss in der vergangenen Woche haben 228 Ruderer aus 17 Vereinen aus Hamburg und Schleswig-Holstein zu den Rennen in allen Bootsklassen gemeldet. Bis vor acht Jahren hatte der SRC jährlich eine Regatta über 500, 1000 und 3000 Meter veranstaltet. Bei der Neuauflage, die keine offizielle Regatta des Deutschen Ruderverbandes sondern eine Einladungsregatta ist, geht es nun über die für Zuschauer attraktive, weil kurzweilige 350-Meter-Distanz. Ziel ist nach wie vor an der Promenade am Großen Segeberger See. Die Rennen beginnen um 9 Uhr und enden mit einem Achter-Rennen um 17.30 Uhr. Zu der Regatta wollen auch Bad Segebergs Bürgervorsteherin Monika Saggau, Bürgermeister Toni Köppen und Landrat Jan Peter Schröder vorbeischauen.

 

Am vergangenen Sonnabend übten die Ruderer den Ablauf der Regatta bereits im Rahmen einer Internen Regatta. Zuvor tauften sie zwei neue Boote, die durch die Flensburger Peter-Petersen-Stiftung finanziert werden konnten. Als Taufpaten waren analog zu den Namen der neuen Boote zwei Mitglieder des aktuellen Karl-May-Ensembles zum Clubhaus gekommen. Sylvia Kassel, Reitstallchefin der Spiele am Kalkberg, taufte einen Renneiner auf den Namen „Iltschi“, wie Winnetous Pferd. Stephanie Laarmann von der Eventfalknerei taufte den neuen Renn-Doppelzweier auf den Namen „Ko-Inta“, den Namen des heiligen Vogels der Apatchen, der seit Jahren zu den Publikumslieblingen am Kalkberg gehört. Der Vogel selbst konnte bei der Taufe nicht dabei sein, da er sich auf die Aufführung am Sonnabend vorbereiten musste.

 

Die beiden Taufpaten staunten nicht schlecht, dass über diese beiden neuen Boote mit Namen aus den Karl-May-Stücken hinaus, etliche weitere mit Namen wie „Winnetou“, „Old Shatterhand“, „Ölprinz“ oder „Ntscho tschi“ in der Bootshalle des Vereins am Segeberger See lagern. Sylvia Kassel und Stephanie Laarmann gossen ein Fläschchen Sekt über den Bug der neuen Boote aus und wünschten „allseits eine gute Fahrt und eine Handbreit Wasser unter dem Boot“. Danach wurden die Boote durch Ruderer des SRC zu ihrer Jungfernfahrt zu Wasser gelassen. Der Taufe wohnte auch der frühere langjährige Vorsitzende und jetzige Ehrenvorsitzende des Vereins, Hartmut Müller, mit seiner Frau, bei.

Bert Langbehn (22.08.2022)

 


SRC-Ruderer können auch Coastal

Constantin Lövenich siegt im Vierer auf der Flensburger Förde

Constantin Lövenich (links) feierte mit seinen Mitstreitern aus Flensburg, Elmshorn und Leverkusen einen schönen Erfolg auf dem Meer vor Flensburg. Foto: SRC
Constantin Lövenich (links) feierte mit seinen Mitstreitern aus Flensburg, Elmshorn und Leverkusen einen schönen Erfolg auf dem Meer vor Flensburg. Foto: SRC

Bad Segeberg - Constantin Lövenich vom Segeberger Ruderclub schloss mit einem starken ersten Platz im gesteuerten Vierer seine erste Coastal Rowing Saison ab. Beim Flensburg Förde Sprint setze die junge Mannschaft um den Bad Segeberger Schlagmann bereits im Vorlauf überraschend Akzente und fuhr insgesamt die zweitbeste Zeit aus beiden Vorläufen ein.

Das nur wenige Stunden später stattfindende Finale ging das Quartett anfangs nicht aggressiv genug an. Nach dem Slalomparcours lag Lövenich mit seinen Teamkollegen Lewin Weychardt (Flensburger Ruderclub), Julian Fehre (Elmshorner Ruderclub), Sebastian Haase (RTHC Bayer Leverkusen) und Steuerfrau Kim Gaude (Flensburger Ruderclub) bis zur Wende noch auf dem dritten Rang. Doch durch eine schnelle Wende holten die vier, die in Flensburg das erste Mal zusammen in einem Boot saßen, wertvolle Sekunden auf. Das Quartett zeigte nun seine Sprintkraft und brachte nach 2:30,7 Min. vor den Booten des RC Allemannia Hamburg (2:34,4 Min.) und den Drittplatzierten der RG Wiking Berlin (2:38,9 Min.) den Sieg nach Hause.

 

Bereits zwei Wochen zuvor hatte das 16-jährige Nachwuchstalent vom Segeberger Ruderclub bei der Coastal Regatta in Stralsund in der offenen Männerklasse im Zweier zugeschlagen. Gemeinsam mit seinem Flensburger Partner Lewin Weychardt, 19 Jahre alt, deklassierte er die Konkurrenz aus der gesamten Bundesrepublik und setzten sich mit knapp 30 Sekunden Vorsprung auf der Langstrecke über 4,2 Kilometer durch. (BL, 24.08.2022)


Constantin Lövenich holt DM-Bronze

Bei den Deutschen U17-Jugendmeisterschaften in Köln stark im Vierer mit

Constantin Lövenich (hintere Reihe, 3.v.re.) wurde im Boot des Schleswig-Holsteinischen Ruderverbandes Dritter bei den Deutschen Meisterschaften U 17 auf der Regattabahn  in Köln-Fühlingen. Foto. V. Tiedemann
Constantin Lövenich (hintere Reihe, 3.v.re.) wurde im Boot des Schleswig-Holsteinischen Ruderverbandes Dritter bei den Deutschen Meisterschaften U 17 auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen. Foto. V. Tiedemann

Köln/Bad Segeberg. Mit der Bronzemedaille im gesteuerten Doppelvierer der 15/16-jährigen Junioren krönte Constantin Lövenich (Segeberger Ruderclub) jetzt seine Saison im Sportinternat Ratzeburg. Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 ist Constantin nach Ratzeburg gewechselt, wohnt dort seither in der Ruderakademie und besucht die Lauenburgische Gelehrtenschule. Im April qualifizierte sich der Segeberger dann über die Einer-Leistung für das Auswahlboot des Landesruderverbandes Schleswig-Holstein (RVSH). Daraufhin wurde in dem Doppelvierer innerhalb der Mannschaft auf den Vorbereitungsregatten in Lübeck, Bremen und Köln noch viel experimentiert. Erst drei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften wurde die vermeintlich beste Besatzung mit Magnus Bürau (Ratzeburger RC) auf der Schlagposition, dahinter Alexander Vorobyev (Lübecker RG) und Oscar Krause (Ratzeburger RC) und Constantin im Bug gefunden.

Bei der Generalprobe drei Wochen vor den Titelkämpfen in Duisburg war die von Christian Wärmer (Ratzeburg) gecoachte Crew mit dem fünften Platz im gesetzten Lauf noch hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Umso gespannter ist man in Köln in die Vorentscheidungen der Deutschen Meisterschaften gestartet. Insgesamt 13 Doppelvierer hatten zu den Titelkämpfen gemeldet. Durch einen souveräner Vorlaufsieg am Donnerstag qualifizierte sich die RVSH-Crew direkt für das Halbfinale am Samstag und ersparte sich damit den kräfteraubenden Hoffnungslauf. Im Halbfinale genügte der 3.Platz von 6 Booten zum Einzug in das A-Finale: Tatsächlich ruderte der Schleswig-Holstein-Vierer als Zweiter über die Ziellinie mit etwa fünf Sekunden Rückstand auf die Renngemeinschaft aus Hessen sowie drei Sekunden vor der zweiten Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. Damit war zunächst das Minimalziel „Endlauf“ zunächst erreicht.

Sollte es am Sonntag im A-Finale eine Überraschung geben? 1500 m lagen vor der Crew um Constantin: Vom Start weg legten sich die Sieger der beiden Halbfinal-Rennen aus Hessen (Renngemeinschaft Offenbach/Frankfurt/ Hanau) und Sachsen-Anhalt I (Rgm. Halle/Magdeburg) in Front, dahinter ein Bord-an-Bord-Kampf um die Bronzemedaille zwischen den Doppelvierern aus Schleswig-Holstein (Rgm. Ratzeburg/Lübeck/Bad Segeberg), Niedersachsen (Rgm. Hannover/ Wolfsburg) und Baden-Württemberg (Rgm. Stuttgart/Marbach/ Konstanz). Nach 500m lag der Bugball aus Schleswig-Holstein knapp in Front. Von nun galt es den minimalen Vorsprung über die Strecke zu bringen und die Zwischenspurts aus Niedersachen und Baden-Württemberg abzuwehren: Die 1000m-Marke passierten die Boote auf den Plätzen 3 bis 5 innerhalb von nur 0,56 Sekunden ! Showdown vor der vollen Zuschauer-Tribüne: Mit nur 39/100 Vorsprung rettete Schleswig-Holsterin in 4´40,92 Min. die insgeheim erhoffte Bronze-Medaille ins Ziel, der Sieg ging an die Crew aus Hessen (4:35,55) vor Sachsen-Anhalt (4:36,78). Volker Tiedeman  (27. Juni 2022)


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SRC räumt in Otterndorf ab

Männer-Doppelvierer meldet sich mit einem Doppelsieg wieder zurück

In Otterndorf lohnte es sich für die Segeberger Ruderer, die Boote über die Wiese aufs Wasser zu bringen. Foto: SRC
In Otterndorf lohnte es sich für die Segeberger Ruderer, die Boote über die Wiese aufs Wasser zu bringen. Foto: SRC

Otterndorf/Bad Segeberg  – Nachdem die Ottendorfer Ruderregatta zweimal infolge abgesagt werden musste, konnten die Sportler des Segeberger Ruderclubs in diesem Jahr wieder zahlreiche Siege nach Hause holen. Dabei mussten sie sich am ersten Regattatag einem ungewöhnlich starken Gegenwind stellen, so dass Rennzeiten entstanden, die ein bis zwei Minuten über den normalen Zeiten lagen.

Sowohl auf der Kurzstrecke über 500 Meter, als auch auf der Normalstrecke über 1000 Meter, konnte der Segeberger Männer-Doppelvierer um Bugmann Christoph Bubert alle Rennen für sich entscheiden. Bubert überzeugte auch in beiden Rennen im Einer, ebenso wie Amrei Breustedt (Frauen, Altersklasse B, zwei Siege) und Jano Drews (Junior B, drei Siege). Auch der Männer-Doppelzweier mit Lukas Weidinger und Bjarne Zielke setzte sich gegen die Gegner in der Abteilung durch.

Aber auch neue Gesichter schnupperten in Otterndorf Regattaluft und mischten dabei ihre Rennen auf. So wurde Zara Hemmer (Juniorinnen B) im Einer nach kämpferischen 1000 Metern nach Fotofinish Dritte. Ebenso fuhr sie im Doppelzweier mit Romea Döring zwei starke dritte Plätze ein. Insgesamt konnte der SRC von den 21 gefahrenen Rennen elf für sich entscheiden.

Nun müssen sich die Segeberger Ruderer in zwei Wochen bei den Landesmeisterschaften in Hadersleben (Dänemark) beweisen, bevor sie am 27. August nach einigen Jahren Pause wieder selbst Gastgeber einer Kurzstreckenregatta werden. (CMB, 27.05.2022)




Wir sind ein Sportverein für Menschen von 10 bis 90 Jahren. Hier findet jeder Platz, der die Natur liebt,

Gemeinschaft in seiner Altersgruppe sucht, Freude an Jugendarbeit hat oder sich mal

so richtig auspowern möchte.

Du findest uns überwiegend auf dem Großen Segeberger See oder

in unserem Trainingszentrum im Winklersgang 4, 23795 Bad Segeberg,

aber natürlich entdecken wir auch  internationale Gewässer.

 

Keiner muss, jeder kann. Es gibt für jeden unterschiedliche Interessensgruppen:

Freizeitrudern, Leistungsrudern, Wanderfahrten, Regatten.